Wein zum Essen/Wein zum Trinken
Verfasst: Fr 25. Mär 2011, 15:33
Mir kommt es so vor, als würde der Wein in seiner Funktion als Speisenbegleiter jedenfalls in Deutschland immer mehr an Bedeutung verlieren. Während z.B. in Frankreich zigtausend "accord mets et vins" Bücher im Buchladen erhältlich sind, gibt es davon bei uns eher wenige. Auch in den Weinlisten vieler französischer Güter findet man Kombinationsvorschläge, bei uns fast nie. Woran liegt das?
Ich selbst finde Wein am spannendsten in Kombination mit Essen. Zu Butterbrot, Rohkost, Joghurt & Co., wie zumeist unter der Woche auf dem Teller, sind die wirklich spannenden Kombinationsmöglichkeiten natürlich eher gering. Insofern treffe ich die Wahl des Weines eher anhand der Frage, was ich gerne solo trinken möchte. Aber es gibt doch nichts herrlicheres, als vor einer Einladung stundenlang zu überlegen, welche Weine serviert werden sollen und was es dazu zu essen geben soll oder was es zu essen geben soll und welche Weine dazu serviert werden sollen.
Und was nach meinem Empfinden bei der zu starken Fokussierung auf den Wein solo getrunken viel zu stark unter den Tisch fällt, sind die regionalen und eher schlichten, aber typischen Weine, die solo getrunken eher unspektakulär rüberkommen mögen, in Verbindung mit dem richtigen Gericht aber einfach herrlich sein können. Einige Beispiele sind Muscadets, Cabernet Francs von der Loire, schön gekühlte Beaujolais, die Gespriteten aus Südfrankreich, Gewürztraminer aus dem Elsass, Trollinger und Lemberger aus Württemberg, Silvaner aus Franken Moscato d'Asti, Port, usw.
Wie ist hier die Meinung dazu? Verliert Wein seine Bedeutung als Essensbegleiter?
Ich selbst finde Wein am spannendsten in Kombination mit Essen. Zu Butterbrot, Rohkost, Joghurt & Co., wie zumeist unter der Woche auf dem Teller, sind die wirklich spannenden Kombinationsmöglichkeiten natürlich eher gering. Insofern treffe ich die Wahl des Weines eher anhand der Frage, was ich gerne solo trinken möchte. Aber es gibt doch nichts herrlicheres, als vor einer Einladung stundenlang zu überlegen, welche Weine serviert werden sollen und was es dazu zu essen geben soll oder was es zu essen geben soll und welche Weine dazu serviert werden sollen.
Und was nach meinem Empfinden bei der zu starken Fokussierung auf den Wein solo getrunken viel zu stark unter den Tisch fällt, sind die regionalen und eher schlichten, aber typischen Weine, die solo getrunken eher unspektakulär rüberkommen mögen, in Verbindung mit dem richtigen Gericht aber einfach herrlich sein können. Einige Beispiele sind Muscadets, Cabernet Francs von der Loire, schön gekühlte Beaujolais, die Gespriteten aus Südfrankreich, Gewürztraminer aus dem Elsass, Trollinger und Lemberger aus Württemberg, Silvaner aus Franken Moscato d'Asti, Port, usw.
Wie ist hier die Meinung dazu? Verliert Wein seine Bedeutung als Essensbegleiter?