Re: DIAM-Korken
Verfasst: Do 13. Apr 2017, 08:55
Seit längerem wieder ein Wein mit DIAM-Kork im Glas, ein Pommard 2013 von Bouchard Père & Fils (recht schöner, aber nicht unbedingt erinnerungswürdiger Wein, steht in der VKN-Datenbank). Diesmal habe ich aber genau auf den von Rolf Cordes beschriebenen "Fehlton" geachtet, habe aber absolut nichts gefunden, was dem Gelesenen entspricht. Vielleicht bin ich sensorisch nicht sensibel genug (obwohl ich sonst zumindest bei Bittertönen ziemlich empfindlich bin)?
Natürlich wäre es in dieser Situation ideal, wenn man denselben Wein sowohl mit Diam, Naturkork und einem alternativen Verschluss (insb. Schrauber) gegeneinander probieren könnte. Nur hat man als Konsument dazu wohl nur sehr selten Gelegenheit (bei Naturkork vs. Schrauber ist das in Ö hingegen schon ab und zu möglich, besonders bei Rotweinen).
Allerdings gehe ich einmal davon aus, dass jeder seriöse Produzent vor der Umstellung auf eine andere Verschlussart (also konkret von NK zu DIAM) derartige Versuche gemacht hat. Dass der beschriebene Fehlton - so er existiert - niemand aufgefallen sein soll, klingt für mich einfach schwer zu glauben ...
Grüße,
Gerald
Natürlich wäre es in dieser Situation ideal, wenn man denselben Wein sowohl mit Diam, Naturkork und einem alternativen Verschluss (insb. Schrauber) gegeneinander probieren könnte. Nur hat man als Konsument dazu wohl nur sehr selten Gelegenheit (bei Naturkork vs. Schrauber ist das in Ö hingegen schon ab und zu möglich, besonders bei Rotweinen).
Allerdings gehe ich einmal davon aus, dass jeder seriöse Produzent vor der Umstellung auf eine andere Verschlussart (also konkret von NK zu DIAM) derartige Versuche gemacht hat. Dass der beschriebene Fehlton - so er existiert - niemand aufgefallen sein soll, klingt für mich einfach schwer zu glauben ...
Grüße,
Gerald