Re: Absatzrückgang Wein
Verfasst: Do 1. Jan 2026, 22:39
Klar wird es auch Steillagen treffen. Wenn man an der Mosel oder am Mittelrhein unterwegs ist, dann sieht man heute ja schon viele Brachen. Und wenn ich an der Mittelmosel Flaschenweine zu 5-7 Euro/Flasche aus Steillagen sehe, dann darf ich da schon heute eine wirtschaftliche Unterdeckung vermuten. Spätestens wenn die Winzer sich und ihre Familien korrekt einpreisen würden.
Anders sehe ich die Spitzenlagen, die durch Klimawandel verloren gehen werden. Das trifft natürlich den jeweiligen Winzer hart. Aber „genießerseitig“ wird da vermutlich einfach ein anderer Wein aus einer anderen Spitzenlage gekauft. Wenn ich keinen Niersteiner Roten Hang mehr bekomme, dann halt was aus der Pfalz oder von der Nahe oder dem Rheinhessischen Hinterland. Das geht im Deutschen Weinmarkt so lange gut, wie die potenziellen Spitzenlagen die Nachfrage bedienen können. Und da vermute ich heute schon, dass man mehr Markt bedienen könnte, als da ist. Oder umgekehrt: ich glaube da gibt es genug Reserve für die heutigen Weinfreaks. Ggfs. kommen durch den Klimawandel ja auch neue Lagen in der Spitze dazu.
Anders sehe ich die Spitzenlagen, die durch Klimawandel verloren gehen werden. Das trifft natürlich den jeweiligen Winzer hart. Aber „genießerseitig“ wird da vermutlich einfach ein anderer Wein aus einer anderen Spitzenlage gekauft. Wenn ich keinen Niersteiner Roten Hang mehr bekomme, dann halt was aus der Pfalz oder von der Nahe oder dem Rheinhessischen Hinterland. Das geht im Deutschen Weinmarkt so lange gut, wie die potenziellen Spitzenlagen die Nachfrage bedienen können. Und da vermute ich heute schon, dass man mehr Markt bedienen könnte, als da ist. Oder umgekehrt: ich glaube da gibt es genug Reserve für die heutigen Weinfreaks. Ggfs. kommen durch den Klimawandel ja auch neue Lagen in der Spitze dazu.