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Re: Lisa Bunn
Verfasst: So 8. Feb 2026, 17:07
von Schönibert
Mit dem SB aus dem Januarpaket bin ich auch sehr zufrieden, obwohl das überhaupt nicht meine Sorte ist, Scheurebe aber auch nicht. Das mit dem Gurkenglas find ich ganz witzig, das trifft es ganz gut - nicht hier für den hier zur Rede stehenden Sauvignon Blanc von Bunn wohlgemerkt!
And now for something complètement différent:
2021 Bunn Strebel Riesling Wintersheim
Geht klar, saubere Adstingenz vorne raus, Zitronenschale, weiße Kieselsteine, mittlerweile sehr gut eingebunden die Säure, mit (nur) 12% ordentlich Druck, das ist ein sehr schöner Vertreter seiner Art. Damals Liste 10,90, Endpreis 8,32, vermutlich in irgendeinem Paket mitgekauft im März 23. PLV top.
Ollie hat geschrieben: ↑Sa 31. Jan 2026, 18:17
… James Bunn zéro zéro brut, Bunnipenni rosé brut und Hunnibunni Rotsekt (nur als Magnum erhältlich, zu EUR 99.99, und gebaut wie ein Sparkling Shiraz).
Geil!


Re: Lisa Bunn
Verfasst: So 8. Feb 2026, 17:19
von Ollie
Schönibert hat geschrieben: ↑So 8. Feb 2026, 17:07
Ollie hat geschrieben: ↑Sa 31. Jan 2026, 18:17
… James Bunn zéro zéro brut, Bunnipenni rosé brut und Hunnibunni Rotsekt (nur als Magnum erhältlich, zu EUR 99.99, und gebaut wie ein Sparkling Shiraz).
Geil!

Cheers,
Ollie
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Mi 11. Feb 2026, 22:48
von Bernd Schulz
Schönibert hat geschrieben: ↑Mi 21. Jan 2026, 23:30
2022 Bunn Strebel Wintersheim Riesling trocken
Ok, das ist einfach nix. Insbesondere im Vergleich zu vorherigen Jahrgängen des Wintersheim. Und das wird auch nichts mehr. Wohlwollend könnte man das einen sehr sensiblen Wein für empfindliche Gaumen nennen. Also was für Wassertrinker. Andererseits ist dafür zu viel Säure drin. Ciao.
Da sind wir uns ausnahmsweise nicht ganz einig. Um nach dem Höhenrausch, den die 2012er Müllen-Spätlese eben bei mir verursacht hat, wieder auf den Boden zu kommen, habe ich gerade den trockenen 22er Riesling aus Wintersheim aufgeschraubt - und mir gefällt dieser Wein (nach der süßen Spätlese hat er auch erstaunlich gut funktioniert) durchaus:
Eine Wuchtbrumme ist das sicher nicht. Es handelt sich fraglos um einen "sensiblen Wein für empfindliche Gaumen", aber ich beurteile solche Weine grundsätzlich nicht negativ, wenn sie in sich stimmig sind. Und das ist hier für meinen Geschmack der Fall - alles passt sehr gut zusammen, ohne dass einzelne Komponenten in irgendeiner Hinsicht (positiver wie negativer) arg hervortreten.
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 23:00
von Schönibert
März:
2 x 2024 Chardonnay
2 x 2021 Wintersheim Riesling
2 x 2021 Sankt Laurent
(12 Monate Barrique)
39,90
Den Wintersheim 21 kenne ich ja sehr gut und den hätte ich schon gern noch mal im Bestand. Deren Sankt Laurent [vom Rotliegenden] war in früheren Jahren auch ansprechend. 21 kenn ich aber nicht. Was ich von diesem Chardonnay halten soll, keine Ahnung. Meinungen?
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 5. Mär 2026, 22:23
von Schönibert
2024 Chardonnay vom Kalkstein trocken
Alkohol: 11,5 %, Restsüße: 0,5, Säure: 6,2
Jahrgang: 2024 war ein Jahrgang mit einem frühen Austrieb, aber kühlen und feuchten Witterungsbedingungen während des Sommers.
Reben: 100 % Chardonnay, 22 Jahre alte Reben
Lage: Tafelstein Dienheim, Kalkstein
Quelle: Weingut
Bin neugierig. Der Dienheimer Tafelstein ist eine erste oder große Lage oder Gewächs oder wie es gerade heißt in Rheinhessen. Dies nicht auf dem Etikett zu bewerben wirft Fragen auf. Hartes Jahr, 11,5 Alkohol durchgegoren könnte ein Grund sein aus der Deklaration zu fallen, andererseits druckt das Weingut auch in anderen Lagen nicht alle Prädikate und Medaillen auf die Flasche. Understatement?
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 5. Mär 2026, 22:25
von Schönibert
2021 Nierstein St. Laurent Vom Rotliegenden
Alkohol: 13 %, Restsüße: 0,1, Säure:6,5
Jahrgang: 2021 kühleres Jahr mit mehr Niederschlag und weniger Sonne
Reben: 100 % St. Laurant, 11 Jahre alte Reben
Lage: roter Ton-Sandstein, Nierstein
Weinausbau: späte Handlese Anfang Oktober, entrappen und 10 Tage Gärung auf der Maische. Lagerung im Barrique für 12 Monate Barrique. Darunter 50 % neues Holz, 50% drittbelegtes Barriques.
Quelle: Weingut
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 5. Mär 2026, 22:47
von Bernd Schulz
Schönibert hat geschrieben: ↑Do 5. Mär 2026, 22:23
Hartes Jahr, 11,5 Alkohol durchgegoren könnte ein Grund sein aus der Deklaration zu fallen....
2024 war nach meine bisherigen Erfahrungen kein wirklich hartes, sondern ein durchaus gutes "klassisches" Jahr. Und die 11,5%, die bei einem trockenen Chardonnay ziemlich ungewöhnlich sind, machen mich eher neugierig auf den Wein! Aber meine bekannte Meinung zum Chardonnay an sich (abc) und zu seinem fortschreitenden Anbau in Deutschland führt dann doch dazu, dass ich mir das Paket diesmal verkneifen werde (auch den Wintersheimer Riesling brauche ich nicht unbedingt in meinem nach wie vor stark rieslingverseuchten Keller).
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 5. Mär 2026, 23:13
von EThC
Schönibert hat geschrieben: ↑Do 5. Mär 2026, 22:23
Der Dienheimer Tafelstein ist eine erste oder große Lage oder Gewächs oder wie es gerade heißt in Rheinhessen. Dies nicht auf dem Etikett zu bewerben wirft Fragen auf.
...der Tafelstein (Dienheim und Uelversheim) ist zu einem kleinen Teil beim VDP als "Große Lage" klassifiziert (13 von 105 ha). Nun sind die Bunn-Strebels ja nicht im VDP und die Festlegungen zu den "Ersten und Großen Gewächsen für alle" sind ja noch nicht raus. Deshalb aus meiner Sicht keine offenen Fragen, höchstens vielleicht die, ob die Bunn'schen Parzellen sich in dem Bereich befinden, der beim VDP als GL geadelt ist...
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Fr 6. Mär 2026, 22:14
von Schönibert
2024 Bunn Strebel Rosé
Der kommt bei breiterem Publikum zum Börsenwein sehr gut an! Blind ausgeschenkt kamen recht schnell Nachfragen und nach dem aufgedeckt wurde, machten sie Fotos von der Flasche und fanden seine regulär aufgerufenen 10 Euro geradezu nicht teuer. Alles richtig gemacht, Lisa Bunn.
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Fr 6. Mär 2026, 22:16
von Schönibert
EThC hat geschrieben: ↑Do 5. Mär 2026, 23:13
Schönibert hat geschrieben: ↑Do 5. Mär 2026, 22:23
Der Dienheimer Tafelstein ist eine erste oder große Lage oder Gewächs oder wie es gerade heißt in Rheinhessen. Dies nicht auf dem Etikett zu bewerben wirft Fragen auf.
...der Tafelstein (Dienheim und Uelversheim) ist zu einem kleinen Teil beim VDP als "Große Lage" klassifiziert (13 von 105 ha). Nun sind die Bunn-Strebels ja nicht im VDP und die Festlegungen zu den "Ersten und Großen Gewächsen für alle" sind ja noch nicht raus. Deshalb aus meiner Sicht keine offenen Fragen, höchstens vielleicht die, ob die Bunn'schen Parzellen sich in dem Bereich befinden, der beim VDP als GL geadelt ist...
Ja, prima, du hast es beantwortet und doch nicht beantwortet, Erich.
