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Re: Fritz und Martin Waßmer

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 07:53
von OsCor
Ja, verkorkt. Die Kontaktfläche des Korks war dunkelrot verfärbt, aber das ging nicht weiter als einen halben Milimeter.
Der Korken war durch eine Kapsel geschützt.
Der Händler hat noch viele Weine im Angebot, welche die meisten vermutlich als nicht besonders alterungsfähig betrachten würden. Ich hatte ja kürzlich einen 2015 er Blaufränkisch von Lämmlin-Schindler, der ebenfalls noch relativ frisch erschien, aber nicht mehr so frisch, wie der 2011 er Spätburgunder von M. Waßmer.

Gruß
Oswald

Re: Fritz und Martin Waßmer

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 10:34
von EThC
...Du hast ja vermutlich mitbekommen, daß ich ganz gerne mal auf dem Thema stark variierender Sauerstoffdiffusionsraten bei einzelnen Korken rumreite, deshalb dachte ich mir, daß Du hier einfach Glück im Korklotto hattest und diese Flasche signifikant weniger O2 abbekommen hat als die, denen die Portweinnote zugeschrieben wurde...

Re: Fritz und Martin Waßmer

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 11:14
von OsCor
Sicher. Meine Frau hat auch sofort gemeint, ich solle erst die zweite Flasche abwarten, bis ich ein Urteil abgebe.

Re: Fritz und Martin Waßmer

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 14:21
von Udo2009
EThC hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 10:34 ...Du hast ja vermutlich mitbekommen, daß ich ganz gerne mal auf dem Thema stark variierender Sauerstoffdiffusionsraten bei einzelnen Korken rumreite, deshalb dachte ich mir, daß Du hier einfach Glück im Korklotto hattest ...
Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, hatte ich mir die letzten 9 Flaschen des 2001er Auerbacher Höllberg Cabernet-Sauvignon von Simon-Bürkle, Hessische Bergstraße "blind" gekauft. Mit Naturkork verschlossen. Die 9 Flaschen waren nach 23/24 Jahren identisch in der Qualität und Geschmack. Einfach nur sau gut!