Hallo Bernd,Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Mi 14. Jan 2026, 22:53 Im Glas liegt gerade Schäffers Escherndorfer Müller-Thurgau "Alte Reben" aus 2024:
Diesen Müller hätte man mir blind auch als guten fränkischen Riesling verkaufen können, ohne dass ich misstrauisch geworden wäre. Ich finde ihn noch einmal besser als den weiter oben von mir schon gelobten 2021er aus der gleichen Reihe und ziehe meinen Hut vor einem Winzer, der es schafft, aus der weitgehend ungeliebten Sorte einen vergleichsweise spannenden und unerwartet vielschichtigen Wein zu machen! Dafür lasse ich, um es ehrlich zu sagen, so manchen fränkischen Silvaner von durchaus nicht den schlechtesten Betrieben locker stehen.....![]()
Herzliche Grüße
Bernd
den 24er Müller-Thurgau habe ich auch gerade im Glas. Ich kann deine VKN weitgehend unterschreiben. Ich habe noch so eine dezente Melonennote rausgeschmeckt. Aber der ist schon extrem lebendig durch die Säure und mit einer prägnanten Kalkmineralität gesegnet. Die Salzspur bleibt ja auf der Zunge hängen. Das könnte in der Tat auch ein Riesling sein. Aber egal wie oder was, das ist ein äußerst gelungener und spannender Wein.
Gruß
Ralf
