Re: Bordeaux 2022
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 13:30
Moin zusammen,
in den letzten Tagen im Glas:
Château d'Aiguilhe 2022
Castillon Côtes de Bordeaux
90% Me / 10% CF / Vol.14%
Eine bordeaux-typische aber unauffällige Nase.
Im Mund zweigt sich etwas Kirschfrucht, schöne Frische wenig sekundär Aromen.
Im Abgang sind die Tannine dominant, es wirkt alles sehr aufgeräumt und glattgebügelt.
Am Tag zwei wurde die Kirschfrucht deutlicher zur nicht ganz reifen Süßkirsche. Der Rest genauso flach wie zuvor.
88-89/100 P – Nachkauf 0/3
Château Moulin Haut-Laroque 2022
Fronsac
60% Me / 20% CF / 15% CS / 5% Mb / Vol.14,5%
Kühle dezente Nase – ein Hauch Frucht, etwas Traubenschale im Hintergrund versteckt sich noch etwas – für mich nicht fassbar.
Im Mund kommt fast unmittelbar ein „Fass mich nicht an! – Ich will in den Verschluss“ Hinter all der Abweisung Kirsche, rote Johannisbeere, Blaubeere später auch Moncherie.
Im Abgang schlagen die Tannine ebenfalls brachial zu Rappen Holz Tabak alles wild und durcheinander.
Am Tag zwei ist der Wein zugänglicher und die Aromen sind leichter wahrnehmbar.
90-93/100 P – Nachkauf 2/3
Obwohl zur Unzeit geöffnet, ist der MHL der klare Punktsieger. Sowohl für mich, wie auch meine Frau. Ich kann die Lobenbergsche Euphorie schon nachvollziehen, um dessen Bewertung zu erreichen müsste ich allerdings sehr viel zu tief ins Glas schauen. In ca. zehn Jahren wird sich zeigen ob er kann was er jetzt andeutet.
Beide Weine direkt aus der Halbflasche ins Glas. (Unmittelbar nach dem Öffnen hatte ich bei beiden wieder meine ungeliebten Traubenkerne im Mund, allerdings waren diese erstaunlich schnell verflogen.)
Gruß Armin
in den letzten Tagen im Glas:
Château d'Aiguilhe 2022
Castillon Côtes de Bordeaux
90% Me / 10% CF / Vol.14%
Eine bordeaux-typische aber unauffällige Nase.
Im Mund zweigt sich etwas Kirschfrucht, schöne Frische wenig sekundär Aromen.
Im Abgang sind die Tannine dominant, es wirkt alles sehr aufgeräumt und glattgebügelt.
Am Tag zwei wurde die Kirschfrucht deutlicher zur nicht ganz reifen Süßkirsche. Der Rest genauso flach wie zuvor.
88-89/100 P – Nachkauf 0/3
Château Moulin Haut-Laroque 2022
Fronsac
60% Me / 20% CF / 15% CS / 5% Mb / Vol.14,5%
Kühle dezente Nase – ein Hauch Frucht, etwas Traubenschale im Hintergrund versteckt sich noch etwas – für mich nicht fassbar.
Im Mund kommt fast unmittelbar ein „Fass mich nicht an! – Ich will in den Verschluss“ Hinter all der Abweisung Kirsche, rote Johannisbeere, Blaubeere später auch Moncherie.
Im Abgang schlagen die Tannine ebenfalls brachial zu Rappen Holz Tabak alles wild und durcheinander.
Am Tag zwei ist der Wein zugänglicher und die Aromen sind leichter wahrnehmbar.
90-93/100 P – Nachkauf 2/3
Obwohl zur Unzeit geöffnet, ist der MHL der klare Punktsieger. Sowohl für mich, wie auch meine Frau. Ich kann die Lobenbergsche Euphorie schon nachvollziehen, um dessen Bewertung zu erreichen müsste ich allerdings sehr viel zu tief ins Glas schauen. In ca. zehn Jahren wird sich zeigen ob er kann was er jetzt andeutet.
Beide Weine direkt aus der Halbflasche ins Glas. (Unmittelbar nach dem Öffnen hatte ich bei beiden wieder meine ungeliebten Traubenkerne im Mund, allerdings waren diese erstaunlich schnell verflogen.)
Gruß Armin