Ein jetzt schon sehr zugänglicher und schöner Vertreter aus 2005 ist der Les Granges de Gazin aus Pessac-Leognan, der mit einer wunderbaren, aber nicht überschwenglichen Frucht ( schwarze Johannisbeeren und etwas Brombeere ) und den typischen Zedernholzaromen eines Pessac-Leognans ausgestattet ist, beides sehr elegant verpackt mit leichten Tanninen im Abgang, die ihn durchaus noch ein paar Jahre leben lassen, ein sehr schöner und femininer Bordeaux, 87-88 Punkte
Gruß
Ralf
Bordeaux 2005
Re: Bordeaux 2005
Hallo,
hat jemand Infos zu Chateau La Garde 2005, Pessac-Leognan, ?
Trinkzeitpunkt, VKN, Pairing, etc.
hat jemand Infos zu Chateau La Garde 2005, Pessac-Leognan, ?
Trinkzeitpunkt, VKN, Pairing, etc.
Grüsse
Ralf
Die Zukunft war früher auch besser.
Karl Valentin
Ralf
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Karl Valentin
- thvins
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Re: Bordeaux 2005
Leider nicht, Ralf, aber der 1995er hat sich immer noch sehr schön trinken lassen zuletzt und da ja 2005 eher Zeit braucht, würde ich hypothetisch vermuten, dass du auch 2020+ gut Spaß haben könntest damit.
Re: Bordeaux 2005
Hallo Ralf,
also den 1995er kann man mit dem 2005er nur bedingt vergleichen. Für La Garde hat zwischenzeitlich Michel Rolland die Beratung übernehmen. Die Weine sind danach gefälliger, runder und moderner geworden. Wie die Reife dieser Weine von statten gehen wird, weiss man noch nicht. Vergleiche sind also schwierig. Einige modern gemachte 2005er scheinen sich schwierig zu entwickeln (Aurilhac, Cambon La Pelouse sind von anderen genannt worden), vielleicht brauchen sie aber auch mehr Zeit. Bislang sind nur einige kleine 2005er wirklich antrinkbar.
Grüße,
wolf
also den 1995er kann man mit dem 2005er nur bedingt vergleichen. Für La Garde hat zwischenzeitlich Michel Rolland die Beratung übernehmen. Die Weine sind danach gefälliger, runder und moderner geworden. Wie die Reife dieser Weine von statten gehen wird, weiss man noch nicht. Vergleiche sind also schwierig. Einige modern gemachte 2005er scheinen sich schwierig zu entwickeln (Aurilhac, Cambon La Pelouse sind von anderen genannt worden), vielleicht brauchen sie aber auch mehr Zeit. Bislang sind nur einige kleine 2005er wirklich antrinkbar.
Grüße,
wolf
„Es war viel mehr.“
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
Re: Bordeaux 2005
Hallo Wolf, hallo Torsten,
danke für euere Hinweise.
Ich fasse mal zusammen: trinken so ca. ab 2015, wohl eher moderner Auftritt.
Habe die Cuvee mit 64% Merlot, 29% Cab. Sauv., 4,5% Cab. Franc, 2,5% Petit Verdot gegoogelt (war früher wohl 52% Cab, Sauv. und 48% Merlot).
Wäre wohl ein Wein zu kurzgebratenen Lammkottletts ?
danke für euere Hinweise.
Ich fasse mal zusammen: trinken so ca. ab 2015, wohl eher moderner Auftritt.
Habe die Cuvee mit 64% Merlot, 29% Cab. Sauv., 4,5% Cab. Franc, 2,5% Petit Verdot gegoogelt (war früher wohl 52% Cab, Sauv. und 48% Merlot).
Wäre wohl ein Wein zu kurzgebratenen Lammkottletts ?
Grüsse
Ralf
Die Zukunft war früher auch besser.
Karl Valentin
Ralf
Die Zukunft war früher auch besser.
Karl Valentin
Re: Bordeaux 2005
Lamm und Bordeaux sind ohnehin natürliche Verbündete. Da machst Du nichts falsch.olifant hat geschrieben:Hallo Wolf, hallo Torsten,
danke für euere Hinweise.
Ich fasse mal zusammen: trinken so ca. ab 2015, wohl eher moderner Auftritt.
Habe die Cuvee mit 64% Merlot, 29% Cab. Sauv., 4,5% Cab. Franc, 2,5% Petit Verdot gegoogelt (war früher wohl 52% Cab, Sauv. und 48% Merlot).
Wäre wohl ein Wein zu kurzgebratenen Lammkottletts ?
Grüsse,
Wolf
„Es war viel mehr.“
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
-
Frankie Wilberforce
- Beiträge: 812
- Registriert: Do 30. Dez 2010, 22:18
Re: Bordeaux 2005
innauen hat geschrieben:Lamm und Bordeaux sind ohnehin natürliche Verbündete. Da machst Du nichts falsch.olifant hat geschrieben:Hallo Wolf, hallo Torsten,
danke für euere Hinweise.
Ich fasse mal zusammen: trinken so ca. ab 2015, wohl eher moderner Auftritt.
Habe die Cuvee mit 64% Merlot, 29% Cab. Sauv., 4,5% Cab. Franc, 2,5% Petit Verdot gegoogelt (war früher wohl 52% Cab, Sauv. und 48% Merlot).
Wäre wohl ein Wein zu kurzgebratenen Lammkottletts ?
Grüsse,
Wolf
Hallo zusammen,
Lamm- oder Rinderfillet passt auch sehr gut dazu.
Bei soviel Merlot im La Garde, würde aber eher Geflügel, sprich ein Fassan
Grüsse,
Armin
Grüße Armin
Sie fragen mich nach den besten Wein, den ich getrunken habe? Der ist wahrscheinlich im nächsten Glas ...
Sie fragen mich nach den besten Wein, den ich getrunken habe? Der ist wahrscheinlich im nächsten Glas ...
- Oberpfälzer
- Beiträge: 1315
- Registriert: Mi 3. Nov 2010, 19:07
- Wohnort: Deutschland
Re: Bordeaux 2005
Hallo zusammen,
für mich eine sichere Bank in sehr guten Jahrgängen ist:

Er hat seinen Babyspeck, den er noch beim Fassmuster gezeigt hatte, abgelegt. Nicht mehr ganz so hedonistisch wie seinerzeit aber ein sehr empfehlenswerter Wein zu einem Preis, der als genial bezeichnet werden darf. BDX kann so preiswert sein
.
für mich eine sichere Bank in sehr guten Jahrgängen ist:

Er hat seinen Babyspeck, den er noch beim Fassmuster gezeigt hatte, abgelegt. Nicht mehr ganz so hedonistisch wie seinerzeit aber ein sehr empfehlenswerter Wein zu einem Preis, der als genial bezeichnet werden darf. BDX kann so preiswert sein
Servus
Wolfgang
Wolfgang
Re: Bordeaux 2005
Hallo,
tolle Notiz und toller (Wein-)Wert. Zumal der Saint Paul anders als sein nominell grosser Bruder Charmail schon mehrfach bewiesen hat, dass er nicht nur bei der Arrivage überzeugt. Vor einem Jahr begann er in meinem Glas gerade aufzuwachen. Dsshalb glaube ich, dass er noch eine Weile grossen Spass machen wird. Dank einiger Magnums kann ich diesen Spass Gott sei Dank noch etwas verlängern
)
Grüsse,
Wolf
tolle Notiz und toller (Wein-)Wert. Zumal der Saint Paul anders als sein nominell grosser Bruder Charmail schon mehrfach bewiesen hat, dass er nicht nur bei der Arrivage überzeugt. Vor einem Jahr begann er in meinem Glas gerade aufzuwachen. Dsshalb glaube ich, dass er noch eine Weile grossen Spass machen wird. Dank einiger Magnums kann ich diesen Spass Gott sei Dank noch etwas verlängern
Grüsse,
Wolf
„Es war viel mehr.“
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
- Desmirail
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Re: Bordeaux 2005
Schönen Sonntag Leutz!
Gestern gab es einen 2005er Chateau des Eyrins. Der Wein wurde ca. 1 Stunde karaffiert.
Die erste Nase war zurückhaltend, andeutend, irgendwie nobel. Meiner Beobachtung nach waren verhalten schwarze Beerenfrüchte, Amarenakirschen, Feilchen, Puder (irgendwie pudrig) und ein leichter, animalischer Unterton wahrnehmbar. Am Gaumen war der Wein saftig, vollfruchtig, sehr süß und schön trinkig bei noch schöneren 12,5% Alkohol. Adstringenz war nur noch sehr leicht vorhanden.
Nach ca. 2 Stunden entwickelte sich in der Nase ein angenehmes Cabernet Aroma mit der entsprechenden Würze, die Amarenakirschen wurden in der Nase ebenfalls deutlicher. Feilchen wechselten zu mehr Vanille und eine angenehme Süße kam auch in der Nase hinzu. Die dunklen Wald-/Beerenfrüchte wurden jetzt genauer differenzierbar (Brombeere, Heidelbeere), ebenso das leicht animalische Aroma (Leder???). Im Mund war der Wein jetzt würzig und voll. Cabernet sei Dank! Etwas Zigarre und wieder das leicht animalische war gut schmeckbar. Im Abgang leicht pfeffrig und von angenehmer Länge.
Nach 3 Stunden war der Wein ausgetrunken. Leider, denn der Wein bietet einen großen Einblick in die Welt von Margaux. Nichts war übertrieben oder überextrahiert, alles in Harmonie und Gleichklang.
Ein toller Wein!
Rene Gabriel bewertet diesen Wein mit 17 Punkten was ich durchaus nachempfinden kann. Der Wein hat alles was ein Margaux benötigt:
Fülle, Seide, Süße, Noblesse, vielleicht fehlt ihm etwas der Druck.
Zum Druck sei von mir angemerkt: Wenn ich mich recht erinnere hat Herr Gabriel einmal gesagt, das der Winzer des Chateau des Eyrins, Eric Grangerou, nicht genügend Geld für gute Fässer hatte und der Wein deswegen an manchen Stellen etwas Druck vermissen lassen würde. Dem kann ich zustimmen, wenngleich mein Wissen nicht dazu ausreicht den vielleicht fehlenden Druck an den Fässern fest zu machen.
Von mir gibt es 90+ MDPunkte, trinken jetzt bis 2015
Angemerkt sei noch, dass ich das Etikett sehr geschmackvoll finde. Die Erhabenen Linien sollen vermutlich Rebzeilen darstellen!
Gestern gab es einen 2005er Chateau des Eyrins. Der Wein wurde ca. 1 Stunde karaffiert.
Die erste Nase war zurückhaltend, andeutend, irgendwie nobel. Meiner Beobachtung nach waren verhalten schwarze Beerenfrüchte, Amarenakirschen, Feilchen, Puder (irgendwie pudrig) und ein leichter, animalischer Unterton wahrnehmbar. Am Gaumen war der Wein saftig, vollfruchtig, sehr süß und schön trinkig bei noch schöneren 12,5% Alkohol. Adstringenz war nur noch sehr leicht vorhanden.
Nach ca. 2 Stunden entwickelte sich in der Nase ein angenehmes Cabernet Aroma mit der entsprechenden Würze, die Amarenakirschen wurden in der Nase ebenfalls deutlicher. Feilchen wechselten zu mehr Vanille und eine angenehme Süße kam auch in der Nase hinzu. Die dunklen Wald-/Beerenfrüchte wurden jetzt genauer differenzierbar (Brombeere, Heidelbeere), ebenso das leicht animalische Aroma (Leder???). Im Mund war der Wein jetzt würzig und voll. Cabernet sei Dank! Etwas Zigarre und wieder das leicht animalische war gut schmeckbar. Im Abgang leicht pfeffrig und von angenehmer Länge.
Nach 3 Stunden war der Wein ausgetrunken. Leider, denn der Wein bietet einen großen Einblick in die Welt von Margaux. Nichts war übertrieben oder überextrahiert, alles in Harmonie und Gleichklang.
Ein toller Wein!
Rene Gabriel bewertet diesen Wein mit 17 Punkten was ich durchaus nachempfinden kann. Der Wein hat alles was ein Margaux benötigt:
Fülle, Seide, Süße, Noblesse, vielleicht fehlt ihm etwas der Druck.
Zum Druck sei von mir angemerkt: Wenn ich mich recht erinnere hat Herr Gabriel einmal gesagt, das der Winzer des Chateau des Eyrins, Eric Grangerou, nicht genügend Geld für gute Fässer hatte und der Wein deswegen an manchen Stellen etwas Druck vermissen lassen würde. Dem kann ich zustimmen, wenngleich mein Wissen nicht dazu ausreicht den vielleicht fehlenden Druck an den Fässern fest zu machen.
Von mir gibt es 90+ MDPunkte, trinken jetzt bis 2015
Angemerkt sei noch, dass ich das Etikett sehr geschmackvoll finde. Die Erhabenen Linien sollen vermutlich Rebzeilen darstellen!
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Deep And House
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Deep And House
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