Seite 16 von 17
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 05:44
von glauer
Rieslingfan hat geschrieben: ↑Di 30. Dez 2025, 20:38
Lasst mir doch einfach die Freude am Durand.
Man benutzt allerdings nicht wirklich einen Durand wenn man nur die Federzange benutzt. Das ist dann einfach ein Ah-So/Federspangenkorkenzieher mit Loch. Kostet in der klassischen Ausführung von Monopol lochfrei keine 20 Euro. Die 180 Euro Aufpreis, die den Durand ausmachen, sind für die durch das Federspangenkorkenzieherzentrumloch durchgehende Spindel.
Und die Behauptung es gebe seit Jahren bei hochwertiger Ware keine Korkfehler mehr ist auch nicht belastbarer. Es ist zwar deutlich weniger geworden, ein Allemand Cornas 2016 letzte Woche ging aber trotzdem in den Ausguss.
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 10:23
von Lars Dragl
Hallo!
Einen Spangenkorkenzieher gibt es ab 7 €. Meiner hat 10 € gekostet. Der funktioniert auch bei Krümelkorken so gut, dass ich mir keinen Durand mehr kaufen werde. Zugegebenermaßen finde ich den aber schon richtig schick und hoffe insgeheim ihn mal geschenkt zu bekommen
Guten Rutsch
Lars
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 10:57
von EThC
...ich denke, jeder hat so das ein oder andere Gimmick daheim, für das er aufgrund einer geliebten Besonderheit mehr Geld auszugeben bereit war, als es rational betrachtet notwendig gewesen wäre. Oder liege ich da falsch?
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 11:42
von dylan
Lars Dragl hat geschrieben: ↑Mi 31. Dez 2025, 10:23
Hallo!
Einen Spangenkorkenzieher gibt es ab 7 €. Meiner hat 10 € gekostet. Der funktioniert auch bei Krümelkorken so gut, dass ich mir keinen Durand mehr kaufen werde. Zugegebenermaßen finde ich den aber schon richtig schick und hoffe insgeheim ihn mal geschenkt zu bekommen
Guten Rutsch
Lars

So mir passiert. Kommt selten zum Einsatz aber funktioniert bei diesen Gelegenheiten einwandfrei.
Guten Rutsch
dylan
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 14:19
von Udo2009
EThC hat geschrieben: ↑Mi 31. Dez 2025, 10:57
...ich denke, jeder hat so das ein oder andere Gimmick daheim, für das er aufgrund einer geliebten Besonderheit mehr Geld auszugeben bereit war, als es rational betrachtet notwendig gewesen wäre. Oder liege ich da falsch?
Na ja....
Ich habe jahrelang einen "Spindelkorkenzieher" (
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Spi ... drehen.jpg) benutzt, der so ziemlich alles falsch machte, was so empfohlen wird - keine Seele, einfach nur eine Spirale aus einem Stück Metall, der den Korkenzieher reindrehte und beim Weiterdrehen am Griff den Korken aus der Flasche holte...
jeden Korken damit aus den Flaschen bekommen. Bis irgendwas abgebrochen ist und er sich nicht mehr drehen ließ. Der Nachfolger funktionierte überhaupt nicht.
Jetzt bin ich beim "klassischen" Kellnermesser (Geschenk zum Vinum Abo) gelandet. Funktioniert einwandfrei. Allerdings machen Korken mit Wachsversiegelung (wie Lämmlin-Schindler es macht) Probleme, die muss dann erstmal weggekratzt werden.
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 15:15
von EThC
Udo2009 hat geschrieben: ↑Mi 31. Dez 2025, 14:19
"Spindelkorkenzieher"
...daß sowas tatsächlich "der letzte Dreck" ist, darüber muß man hoffentlich nicht streiten.
Ich hab tatsächlich noch nie einen Korkenzieher gekauft, über die Jahre haben sich da eine ganze Menge davon auf verschiedensten Wegen bei mir eingefunden. Darunter mindestens 6 Kellnermesser hoher Qualität, die mir vermutlich bis zum Ableben reichen werden...
Udo2009 hat geschrieben: ↑Mi 31. Dez 2025, 14:19
Allerdings machen Korken mit Wachsversiegelung (wie Lämmlin-Schindler es macht) Probleme
..."durch und raus" ist für mich die problemloseste Variante...
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 15:43
von Rieslingfan
glauer hat geschrieben: ↑Mi 31. Dez 2025, 05:44
Und die Behauptung es gebe seit Jahren bei hochwertiger Ware keine Korkfehler mehr ist auch nicht belastbarer.
Von mir stammt diese Behauptung nicht. Wer hat dies denn behauptet?
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 19:55
von Udo2009
EThC hat geschrieben: ↑Mi 31. Dez 2025, 15:15
..."durch und raus" ist für mich die problemloseste Variante...
Da das untere Ende der Spirale beim Korkenzieher fast waagerecht endet, ist "durch und raus" nicht so einfach - der "durch"-Teil....
da ist es einfacher einfach etwas von der Wachsversiegelung wegzukratzen...
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Do 1. Jan 2026, 11:06
von EThC
...dann sind meine wohl alle geometrisch etwas abweichend, hatte da noch nie ein Problem...
FNJ!
Re: Naturkork vs. Schraubverschluss
Verfasst: Sa 10. Jan 2026, 16:35
von Rieslingfan
amateur des vins hat geschrieben: ↑Di 30. Dez 2025, 20:23
Rieslingfan hat geschrieben: ↑Di 30. Dez 2025, 19:09
Dagegen gibt der Schraubverschluss mitunter ein deutliches "Plopp" von sich, was sich insbesondere beim Wittmann Estate 2024 deutlich bemerkbar macht.
Ich vermute das liegt an der Einlage im Deckel?
Nein, Überdruck durch Gärkohlensäure (i.d.R.).
Zumindest ist auch die Einlage im Schraubverschluss bei den erwähnten Flaschen beteiligt, denn sie liegt ziemlich locker drin und wird beim Öffnen der Flasche mitunter bis an das Gewinde im Deckel gezogen. Dadurch wird das "Plopp" vermutlich verstärkt.