Hallo zusammen,
Domaine Clos Marie und der Jahrgang 2005 scheinen eine recht gute Paarung zu sein. In den letzten Tagen habe ich auch die beiden folgenden Weine probiert:
Simon 2005, Clos Marie
Die Nase recht beeindruckend in Kraft und Vielschichtigkeit mit unterlagerter roter Beerenfrucht und feinröstigem Holz, würzig und mineralisch. Sehr fein wirkend.
Am Gaumen knapp voluminös und lebhaft, noch etwas stumpfe Gerbstoffe, sehr gut strukturiert, zeigt Finesse. Sehr harmonisch, vielschichtig mit langem Abgang.
Der Simon schmeckt mir ausgezeichnet und versöhnt mich etwas mit den letzten Eindrücken der 2001er und 2004er. 91 OpfP. die er auch am darauffolgenden Tag knapp bestätigte. Ist für mich ebenfalls jetzt in bester Trinkreife.
Metairies du Clos 2005, Clos Marie
Kräftige, vielschichtige Nase nach Cassis, Blaubeeren, elegante Edelholzaromen, feine ätherische Aromatik. Sehr animierend.
Am Gaumen etwas voluminöser als der Simon, kräftig, knapp lebhaft, leichte Extraktsüsse, sehr guter Struktur, abgeschmolzene Gerbstoffe. Sehr harmonisch, vielschichtig mit wiederum Cassis und feinröstiger Aromatik. Sehr langer Abgang.
Auch hier zeigt sich ein ausgezeichneter Wein mit zunächst 92 OpfP, der am zweiten Tag leicht abbaute.
Zwei Weine auf etwa gleicher Augenhöhe - jetzt trinken.
Pic Saint Loup
- Oberpfälzer
- Beiträge: 1315
- Registriert: Mi 3. Nov 2010, 19:07
- Wohnort: Deutschland
Re: Pic Saint Loup
Servus
Wolfgang
Wolfgang
Re: Pic Saint Loup
Hallo,
waren die Weine von Clos Marie eigentlich immer schon so teuer? Werden ja mit über 20 Euro gehandelt und das ist für das Languedoc ein ambitionierter Preis.
fragt verbunden mit besten Grüßen,
Wolf
waren die Weine von Clos Marie eigentlich immer schon so teuer? Werden ja mit über 20 Euro gehandelt und das ist für das Languedoc ein ambitionierter Preis.
fragt verbunden mit besten Grüßen,
Wolf
„Es war viel mehr.“
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
- Oberpfälzer
- Beiträge: 1315
- Registriert: Mi 3. Nov 2010, 19:07
- Wohnort: Deutschland
Re: Pic Saint Loup
Hallo Wolf,
ich kenne die Weine von Clos Marie seit 2002. Der Preis von 20,- und auch mehr war für den Simon und Metairies du Clos bei meinem Händler K&U zumeist aufgerufen. Auch bei Torsten habe ich sie in dieser Preisklasse erhalten. In jüngerer Vergangenheit gab es sie auch mal für um die 17,- bei weinpalais. Das ist für mich ein guter Preis für diesen ausgezeichneten Wein. Das mag für Languedoc ambitioniert klingen, aber da müssen die preiswerteren auch erst einmal ran kommen. Und vor allem der relativ moderate Alkoholgehalt von 13,5% ist für mich ein Argument. Habe auf die 14,5%er und mehr keinen Bock mehr.
ich kenne die Weine von Clos Marie seit 2002. Der Preis von 20,- und auch mehr war für den Simon und Metairies du Clos bei meinem Händler K&U zumeist aufgerufen. Auch bei Torsten habe ich sie in dieser Preisklasse erhalten. In jüngerer Vergangenheit gab es sie auch mal für um die 17,- bei weinpalais. Das ist für mich ein guter Preis für diesen ausgezeichneten Wein. Das mag für Languedoc ambitioniert klingen, aber da müssen die preiswerteren auch erst einmal ran kommen. Und vor allem der relativ moderate Alkoholgehalt von 13,5% ist für mich ein Argument. Habe auf die 14,5%er und mehr keinen Bock mehr.
Servus
Wolfgang
Wolfgang
Re: Pic Saint Loup
Oberpfälzer hat geschrieben:Hallo Wolf,
Und vor allem der relativ moderate Alkoholgehalt von 13,5% ist für mich ein Argument. Habe auf die 14,5%er und mehr keinen Bock mehr.
Grüße,
wolf
„Es war viel mehr.“
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
- austria_traveller
- Beiträge: 3568
- Registriert: Mo 6. Dez 2010, 06:52
- Wohnort: Wien
Re: Pic Saint Loup
Yep, so isses auch bei mir.Oberpfälzer hat geschrieben:Habe auf die 14,5%er und mehr keinen Bock mehr.
Allerdings war der Simon nicht immer so teuer. Er war auch für deutlich unter 20 zu haben. Ich hab ihn seinerzeit für 15 gekauft, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht ein Angebot war. Vor kurzem hatte ich den 03er im Glas. Für mich ist der Wein noch nicht fertig, er wirkt zZt. noch etwas unharmonisch. Wobei ich sagen muß, daß ich sicherlich ein "Altweintrinker" bin. Der 03er hat übrigens 14%, aber kein Wunder bei dem Jahrgang.
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
Gerhard aus Wien
- thvins
- Administrator
- Beiträge: 5109
- Registriert: Mo 28. Jun 2010, 15:29
- Bewertungssystem: Auf Benutzername klicken
- Wohnort: Coswig /Anhalt, Sachsen-Anhalt
- Kontaktdaten:
Re: Pic Saint Loup
Hallo allerseits,
die Zeiten, wo (ab Weingut!) der Simon unter 15 € gekostet hat, müssen schon sehr lange vorbei sein... - ich hab grad mal geschaut, was ich so für die älteren Jahrgänge vor Ort bezahlt hab,
da steht der L´ Olivette 1998 mit 58 FF im Kellerbuch (ca. 8,85 €), der 1999er L´ Olivette mit 55 FF und der 1999er Simon mit 110 FF (ca. 16,80 €).
1999 gab es auch noch einen Les Quatre Saisons als Einsteigerroten für 45 FF die Flasche, ich weiß gar nicht, ob den Christophe überhaupt noch macht...
In den ersten Jahren war der Les Metaieries du Clos immer noch deutlich teurer als der Simon, erst in den letzten Jahren verkauft er beide zum gleichen Preis von ca. 20 € in etwa. Das bedeutet aber eher eine Preissenkung für den Meta...
Der große Les Glorieuses kostet vor Ort auch dann schon deutlich über 40 € das Pülleken.
Und für den L´Olivette legt man inzwischen fast so viel hin, wie für den 1999er Simon (glaub um die 14 €).
Aber bei den angesagten Gütern im Languedoc ist das inzwischen eher die Preisregel.
Und die Preise insgesamt bewegen sich dort eher langfristig gesehen immer mehr nach oben. Wenn ich mir die Preissteigerungen bei Gütern wie Mas Jullien oder Jean Gardiès so anschaue, dann ist Christophe Peyrus immer noch vergleichsweise moderat zu den Preisen von vor 15 Jahren entwickelt, wobei ich mir nicht mehr so sicher bin, ob es analog der Preissteigerungen auch eine Qualitätssteigerung gibt.
Bei den meisten geht es da eher um eine preisliche Anpassung an das, was andere Renommier - Regionen für vergleichbare Qualität aufrufen...
War das Languedoc vor 15, selbst vor 10 Jahren noch die "Preis- Genuss Verhältnis - Empfehlung" in der Spitze seiner Weine, so machen hier inzwischen andere Regionen Frankreichs das Rennen...
Wolfgang, schön, dass du 2005 empfehlen kannst, mal schauen, bei mir sammeln sich auch schon wieder im Trinkregal diverse Pic Saint Loups...
die Zeiten, wo (ab Weingut!) der Simon unter 15 € gekostet hat, müssen schon sehr lange vorbei sein... - ich hab grad mal geschaut, was ich so für die älteren Jahrgänge vor Ort bezahlt hab,
da steht der L´ Olivette 1998 mit 58 FF im Kellerbuch (ca. 8,85 €), der 1999er L´ Olivette mit 55 FF und der 1999er Simon mit 110 FF (ca. 16,80 €).
1999 gab es auch noch einen Les Quatre Saisons als Einsteigerroten für 45 FF die Flasche, ich weiß gar nicht, ob den Christophe überhaupt noch macht...
In den ersten Jahren war der Les Metaieries du Clos immer noch deutlich teurer als der Simon, erst in den letzten Jahren verkauft er beide zum gleichen Preis von ca. 20 € in etwa. Das bedeutet aber eher eine Preissenkung für den Meta...
Der große Les Glorieuses kostet vor Ort auch dann schon deutlich über 40 € das Pülleken.
Und für den L´Olivette legt man inzwischen fast so viel hin, wie für den 1999er Simon (glaub um die 14 €).
Aber bei den angesagten Gütern im Languedoc ist das inzwischen eher die Preisregel.
Und die Preise insgesamt bewegen sich dort eher langfristig gesehen immer mehr nach oben. Wenn ich mir die Preissteigerungen bei Gütern wie Mas Jullien oder Jean Gardiès so anschaue, dann ist Christophe Peyrus immer noch vergleichsweise moderat zu den Preisen von vor 15 Jahren entwickelt, wobei ich mir nicht mehr so sicher bin, ob es analog der Preissteigerungen auch eine Qualitätssteigerung gibt.
Bei den meisten geht es da eher um eine preisliche Anpassung an das, was andere Renommier - Regionen für vergleichbare Qualität aufrufen...
War das Languedoc vor 15, selbst vor 10 Jahren noch die "Preis- Genuss Verhältnis - Empfehlung" in der Spitze seiner Weine, so machen hier inzwischen andere Regionen Frankreichs das Rennen...
Wolfgang, schön, dass du 2005 empfehlen kannst, mal schauen, bei mir sammeln sich auch schon wieder im Trinkregal diverse Pic Saint Loups...
- thvins
- Administrator
- Beiträge: 5109
- Registriert: Mo 28. Jun 2010, 15:29
- Bewertungssystem: Auf Benutzername klicken
- Wohnort: Coswig /Anhalt, Sachsen-Anhalt
- Kontaktdaten:
Re: Pic Saint Loup
Und was gesammelt wurde, muss getrunken werden...
Mit Clos Marie habe ich wohl immer mehr so meine Probleme, jetzt habe ich wieder zwei Weine, die ganz nett, aber nicht überwältigend - und eigentlich vom PGV her enttäuschend waren.
Der 2003er Simon vom Clos Marie wirkte recht belanglos, vielleicht leicht schlafmützig, nicht mehr die hedonistische Frucht der Jugend, aber eben auch keine reife Würde... - eher ein sehr routinierter Wein, massenkompatibel und Dieter Bohlen tauglich. Hat der gute Christoph Peyrus das nötig, seine Seele so dem Kommerz zu opfern? 91/100 Th. - Sehr gut, aber für den Preis hätte ich mehr erwartet.
Ein 2004er Metaierie du Clos vom Clos Marie überraschte zwar durch seine Kühle und den "nordischen Midi - Stil", aber vom Hocker hat es mich emotional nicht gerissen, auch hier eher ein Auftritt bei diversen Talente - Shows, meinetwegen wieder mit Bohlen in der Jury, aber keine Zulassung zu einem ernsthaften Kunst-Festival. 92/100 Th. Sehr gut und vom PGV her eher schon weniger zu empfehlen. Vielleicht aber auch wieder mein spezifisches 2004er Languedoc / Roussillon Problem?
Begeisternd dagegen wieder ein Klassiker - der 2001er Pierre vom Mas de Fournel - ein wenig in die Jahre gekommen, aber nur bezüglich der Lautstärke. Raffinierte Aromenpalette. Nase wie Gaumen haben Spaß und sind höchst vergnügt mit der Darbietung, das ist erneut das große Pic Saint Loup Kino, wegen dieser Weine fahre ich dorthin! Das ehemals Wilde ist sanfter geworden, der Aromenwortwitz ist aber nach wie vor da und verblüfft in der Unterhaltung mit diesem Burschen. Großes Kino - 96/100 Th.
Zwei Mal Jamais Content steht noch aus, 2004 und 2006 müssen sich in den nächsten Tagen stellen...
Mit Clos Marie habe ich wohl immer mehr so meine Probleme, jetzt habe ich wieder zwei Weine, die ganz nett, aber nicht überwältigend - und eigentlich vom PGV her enttäuschend waren.
Der 2003er Simon vom Clos Marie wirkte recht belanglos, vielleicht leicht schlafmützig, nicht mehr die hedonistische Frucht der Jugend, aber eben auch keine reife Würde... - eher ein sehr routinierter Wein, massenkompatibel und Dieter Bohlen tauglich. Hat der gute Christoph Peyrus das nötig, seine Seele so dem Kommerz zu opfern? 91/100 Th. - Sehr gut, aber für den Preis hätte ich mehr erwartet.
Ein 2004er Metaierie du Clos vom Clos Marie überraschte zwar durch seine Kühle und den "nordischen Midi - Stil", aber vom Hocker hat es mich emotional nicht gerissen, auch hier eher ein Auftritt bei diversen Talente - Shows, meinetwegen wieder mit Bohlen in der Jury, aber keine Zulassung zu einem ernsthaften Kunst-Festival. 92/100 Th. Sehr gut und vom PGV her eher schon weniger zu empfehlen. Vielleicht aber auch wieder mein spezifisches 2004er Languedoc / Roussillon Problem?
Begeisternd dagegen wieder ein Klassiker - der 2001er Pierre vom Mas de Fournel - ein wenig in die Jahre gekommen, aber nur bezüglich der Lautstärke. Raffinierte Aromenpalette. Nase wie Gaumen haben Spaß und sind höchst vergnügt mit der Darbietung, das ist erneut das große Pic Saint Loup Kino, wegen dieser Weine fahre ich dorthin! Das ehemals Wilde ist sanfter geworden, der Aromenwortwitz ist aber nach wie vor da und verblüfft in der Unterhaltung mit diesem Burschen. Großes Kino - 96/100 Th.
Zwei Mal Jamais Content steht noch aus, 2004 und 2006 müssen sich in den nächsten Tagen stellen...
- austria_traveller
- Beiträge: 3568
- Registriert: Mo 6. Dez 2010, 06:52
- Wohnort: Wien
Re: Pic Saint Loup
Geht mir auch so, hatte ihn vor gut 2 Wochen gehabt.thvins hat geschrieben:Der 2003er Simon vom Clos Marie ...Sehr gut, aber für den Preis hätte ich mehr erwartet.
Von Fournel habe ich noch den Pierre '02 im Keller, der war aber letztens schon etwas staubig
Bin schon gespannt was du zum Jamais Content schreibst, ich habe '05 zu Hause.
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
Gerhard aus Wien
- thvins
- Administrator
- Beiträge: 5109
- Registriert: Mo 28. Jun 2010, 15:29
- Bewertungssystem: Auf Benutzername klicken
- Wohnort: Coswig /Anhalt, Sachsen-Anhalt
- Kontaktdaten:
Re: Pic Saint Loup
Hallo Gerhard,
nun sind auch die beiden Jahrgänge von Mortiès; Jamais Content ins die Gläser geflossen.
Der 2004er konnte sogar ein wenig mit dem Jahrgang versöhnen, er hatte mir schon deutlich besser als der zuvor getrunkene teurere Wein von Christophe Peyrus gefallen,mehr aromatische Vielfalt, mehr Tiefe, zugleich auch dieser Wein recht kühl und am Beginn der Trinkreife wirkend. Exzellenter Wein 93/100 Th.
Der 2006er dagegen dürfte eine deutliche Steigerung zum 2004er sein, deutlich mehr Kraft und Komplexität als der 2004er, baut schön Druck auf und hat viel Stoff und dazu die Würzigkeit der großen Pic Saint Loup Weine, wegen derer ich diese Weine schätze. Zugleich bleibt er kühl und frisch am Gaumen, zeigt aber dort, dass er gern noch weiter schlafen möchte. Er zeigt noch Wände aus Tannin, wirkt am ersten Tag noch etwas rauh und austrocknend, am zweiten schleift sich das schon etwas besser ein und er verspricht schon Spaß. Sollte das alles ins Lot kommen, dann könnte er durchaus in einigen Jahren ein großer Wein werden. Da die Menge sehr begrenzt ist, gilt jetzt Pfründe sichern, aber ab 2013, besser ab 2016 trinken. Exzellente 93+/100 Th. am ersten Tag, 94+/100 Th. am zweiten.
Eine wunderbare Kombination schon jetzt (oder wegen der Tanninwand grade jetzt ?) war der 2006er zusammen mit einem Vieux Lille im Gaumen vermählt. Dieser für viele Leute zu brutal stinkende "Genosse" wurde dabei genau so gezähmt, wie das Tannin im Wein.
nun sind auch die beiden Jahrgänge von Mortiès; Jamais Content ins die Gläser geflossen.
Der 2004er konnte sogar ein wenig mit dem Jahrgang versöhnen, er hatte mir schon deutlich besser als der zuvor getrunkene teurere Wein von Christophe Peyrus gefallen,mehr aromatische Vielfalt, mehr Tiefe, zugleich auch dieser Wein recht kühl und am Beginn der Trinkreife wirkend. Exzellenter Wein 93/100 Th.
Der 2006er dagegen dürfte eine deutliche Steigerung zum 2004er sein, deutlich mehr Kraft und Komplexität als der 2004er, baut schön Druck auf und hat viel Stoff und dazu die Würzigkeit der großen Pic Saint Loup Weine, wegen derer ich diese Weine schätze. Zugleich bleibt er kühl und frisch am Gaumen, zeigt aber dort, dass er gern noch weiter schlafen möchte. Er zeigt noch Wände aus Tannin, wirkt am ersten Tag noch etwas rauh und austrocknend, am zweiten schleift sich das schon etwas besser ein und er verspricht schon Spaß. Sollte das alles ins Lot kommen, dann könnte er durchaus in einigen Jahren ein großer Wein werden. Da die Menge sehr begrenzt ist, gilt jetzt Pfründe sichern, aber ab 2013, besser ab 2016 trinken. Exzellente 93+/100 Th. am ersten Tag, 94+/100 Th. am zweiten.
Eine wunderbare Kombination schon jetzt (oder wegen der Tanninwand grade jetzt ?) war der 2006er zusammen mit einem Vieux Lille im Gaumen vermählt. Dieser für viele Leute zu brutal stinkende "Genosse" wurde dabei genau so gezähmt, wie das Tannin im Wein.
- octopussy
- Beiträge: 4405
- Registriert: Do 23. Dez 2010, 10:23
- Bewertungssystem: Auf Benutzername klicken
- Wohnort: Hamburg
Re: Pic Saint Loup
Hallo zusammen,
mir bislang nicht bekannt waren die Weine des Château de Lancyre, die in Deutschland recht gut erhältlich sind. Eine Abverkaufsaktion habe ich dazu genutzt, eine Flasche des 2005 Pic Saint Loup Vielles Vignes zu erwerben, die gestern Abend nicht nur mir, sondern auch der werten Familie ganz ausgezeichnet geschmeckt hat. Trotz seines beträchtlichen Volumens (bei für das Midi vertretbarem Alkoholgehalt) hat der Wein durchaus einiges an Finesse und zeigt ein raffiniertes Aromenspiel. Und preislich kann man sich eh nicht beschweren, selbst zum nicht reduzierten Preis. Kurzum: ich bin begeistert.

mir bislang nicht bekannt waren die Weine des Château de Lancyre, die in Deutschland recht gut erhältlich sind. Eine Abverkaufsaktion habe ich dazu genutzt, eine Flasche des 2005 Pic Saint Loup Vielles Vignes zu erwerben, die gestern Abend nicht nur mir, sondern auch der werten Familie ganz ausgezeichnet geschmeckt hat. Trotz seines beträchtlichen Volumens (bei für das Midi vertretbarem Alkoholgehalt) hat der Wein durchaus einiges an Finesse und zeigt ein raffiniertes Aromenspiel. Und preislich kann man sich eh nicht beschweren, selbst zum nicht reduzierten Preis. Kurzum: ich bin begeistert.

Beste Grüße, Stephan