Re: Weingesetz in Österreich in der Kritik
Verfasst: So 17. Mai 2026, 09:07
...mir wurde mal gesagt, daß in dem "Ablehnungsbescheid" in der Regel nur die Adjektive "untypisch" und / oder "fehlerhaft" verwendet werden, Nachfragen zu den Gründen im Einzelnen würden nicht immer erteilt, weil die näheren Gründe in den Beurteilungsbögen häufig nicht dokumentiert würden. Auch wenn dem Winzer die Details mitgeteilt würden, erwarte ich nicht unbedingt, daß diese in den Presseberichten auch für die nerdigsten Nerds aufgefächert werden. Ob das im Einzelfall zu wirtschaftlichen Schäden führt oder nicht, ist reine Spekulation, auch wenn ich schon Aussagen auf Weingütern gehört habe, die aus dem Qualitätsweinbereich komplett ausgestiegen sind und daraus resultierende Einbußen verneinten (z.B. Judith Beck, Garlider), das hängt sicher stark von den Vertriebswegen / Importeuren etc. ab.
Und darauf zu verweisen, daß man in vielen Fällen die Herkunft ja übers Zwischennetz recherchieren könne, also nur "hintenrum" die Wahrheit kundtun darf, das ist zwar richtig, der Weg ist aber so doof wie zweitklassig und stellt von administrativer Seite aus meiner Sicht eine Diskriminierung dar, kein Wunder, daß die Betroffenen sich das nicht gefallen lassen wollen.
Und darauf zu verweisen, daß man in vielen Fällen die Herkunft ja übers Zwischennetz recherchieren könne, also nur "hintenrum" die Wahrheit kundtun darf, das ist zwar richtig, der Weg ist aber so doof wie zweitklassig und stellt von administrativer Seite aus meiner Sicht eine Diskriminierung dar, kein Wunder, daß die Betroffenen sich das nicht gefallen lassen wollen.