Keller zu kalt?

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Tannat
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von Tannat »

....also ich hab bei -12° Aussen und geöffnetem Kellerfenster und Laufendem Lüfter (Luftaustausch morgens zwischen 5-8 Uhr) temp. gemessen in einem Weinlager-Tonziegel 8°.
Aber 3° ist schon ne nummer ev ist Hendrik´s Keller nicht komplett überbaut oder was auch immer glaube eher sein Messwerkzeug ist schrott.
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susa
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von susa »

Das ist vielleicht die Lösung, auf seinem digitalen Thermometer sind die beiden linken Balken der 8 defekt und deswegen sieht es aus wie 3 ;)

.... so, nu bin ich wieder ganz seriös, Wein ist ja schließlich eine ernste Angelegenheit

Gruß
susa
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Tannat
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von Tannat »

susa hat geschrieben:Das ist vielleicht die Lösung, auf seinem digitalen Thermometer sind die beiden linken Balken der 8 defekt und deswegen sieht es aus wie 3 ;)

.... so, nu bin ich wieder ganz seriös, Wein ist ja schließlich eine ernste Angelegenheit

Gruß
susa

joww das wird´s sein ....
olle technik geht halt nix über Quecksilbertemps
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djn-vienna
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von djn-vienna »

Hallo Hendrik,

als unser Gewölbekeller vor ein paar Jahren unter 9c fiel, verschloss ich 2 von 3 Lüftungsschächte mit Styropor.
Nicht weil die niedrige Temperatur dem Wein schadet sondern vielmehr weil ich einen harmonischen und stetigen Reifungsprozess haben möchte. Unter 8c reift fast nichts mehr und ich habe keine Lust noch länger auf die leckeren Bordeaux zu warten!!! ;)
Mit dem Styropor habe ich ca. 11-12c im tiefsten Winter.

Viele Grüße

Daniel
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Mr. Tinte
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von Mr. Tinte »

Habe seit zwei Monaten einen neuen Keller zugemietet. 40m2 entlüftet in der Erde vergraben und im selben Haus wo ich wohne. Dort habe ich im tiefsten Winter 9-12 Grad und im Sommer 15-17 Grad. Aber 3 Grad ist wirklich tief. Je nach dem wie hoch die Temperatur im Sommer ansteigt, könnte das dem Wein evt. schaden...

Was meint ihr über die Temperaturen in meinem neuen Keller?
Die Luftfeuchtigkeit beträgt durchschnittlich 67%...
Liebe Grüsse,

Goce
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djn-vienna
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von djn-vienna »

Mr. Tinte hat geschrieben:Habe seit zwei Monaten einen neuen Keller zugemietet. 40m2 entlüftet in der Erde vergraben und im selben Haus wo ich wohne. Dort habe ich im tiefsten Winter 9-12 Grad und im Sommer 15-17 Grad. Aber 3 Grad ist wirklich tief. Je nach dem wie hoch die Temperatur im Sommer ansteigt, könnte das dem Wein evt. schaden...

Was meint ihr über die Temperaturen in meinem neuen Keller?
Die Luftfeuchtigkeit beträgt durchschnittlich 67%...

Passt! :D

Viele Grüße

Daniel
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Mr. Tinte
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von Mr. Tinte »

:D Perfekt....Dann hoffe ich nur, dass kein Umzug nötig sein wird aus irgendweclhen Gründen...
Liebe Grüsse,

Goce
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Chris
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von Chris »

Ich habe bei mir im Weinkeller(gehört zum Haus und ist komplett unter der Erde) im Winter Tiefsttemperaturen von 13 Grad und im Sommer Höchsttemperaturen von 20 Grad. Damit kann ich bzw mein Wein gut leben.
Eine Temperaturschwankung von sieben Grad Winter zu Sommer finde ich persönlich nicht kritisch. Ich weiss aber das es etliche gibt, die 20Grad im Sommer für nicht so optimal halten. Im Gegenteil, finde ich es einen interessanten Nebeneffekt, das die Weine dadurch etwas schneller reifen.
Grüße, Chris
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susa
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von susa »

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Wein in aller Regel nicht so ein sensibles Produkt ist, das man in die sprichwörtliche Watte packen muss; wenn ich daran denke, unter welch abenteuerlichen Bedingungen ich schon Weine im Auto quer durch Europa gekarrt habe, wo sie Erschütterungen, Hitze und Kälte mitgemacht haben und am Ende haben die Weine alle (na gut fast alle und ob es bei den anderen wirklich an den Transportbedingungen gelegen hat? ;)) gestanden wie ne Eins.

Allerdings, bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt in meinem Keller vor allem über einen längeren Zeitraum hätte ich auch kein gutes Gefühl.

Gruß
susa
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Markus Vahlefeld
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Re: Keller zu kalt?

Beitrag von Markus Vahlefeld »

ja, da gab es doch dieses herrliche Beispiel, so eine Art Feldversuch, bei dem Latour (eines der Mitglieder hier) eine Flasche Rotwein exakt ein Jahr lang unter seinem Autositz verstaut hatte: mit allen Temperaturschwankungen und Erschütterungen, die halt ein Autoaufenthalt so mit sich bringt. Diese "Autoflasche" wurde dann von einem Kreis Weinkenner blind mit einer perfekt gelagerten Flasche gleicher Provenienz verglichen. Und siehe da: der durchgeschüttelte, in der Sonne geröstete und im Winter tiefgekühlte Wein war der Verkostungssieger. "Schönere Frucht" war das Urteil.

:lol:
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