Laut Spiegel hat die Weinlese 2026 in Frankreich am 8. August begonnen, im Languedoc vereinzelt schon Ende Juli:
https://www.spiegel.de/panorama/klimawa ... f05c5078e4
Es geht wohl zunächst nur um die Trauben für Schaumweine, die naturgemäß nicht zu reif sein dürfen. Aber dort, wo die Wasserversorgung noch ausreichend war, könnte auch die Hauptlese bereits im August beginnen.
2026 wird vermutlich in vielen Gebieten in Europa ein denkwürdiger Jahrgang werden.
Gruß
Ulli
Jahrgang 2026
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Re: Jahrgang 2026
...das hat man von 2018 auch gesagt und tatsächlich werden bereits Vergleiche mit diesem Jahr gezogen. Das kann für mich eigentlich nur heißen: "auslassen!"
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
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Erich
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Re: Jahrgang 2026
2026 ist sicherlich ein extrem herausfordernder Jahrgang für die Winzer, doch ich bin zuversichtlich, dass auch dieser Jahrgang gute Weine hervorbringt.
Gruß Markus
Re: Jahrgang 2026
Die gesamteuropäische Situation überblicke ich nicht, es scheint da dieses Jahr aber überall sehr heiß und trocken zu sein.
Was Deutschland betrifft, haben in diesem Sommer die Temperatursummen und die Trockenheit bereits jetzt alle historischen Werte übertroffen und regelrecht pulverisiert, auch die von 2022, 2018, und 2003 - und das bei Weitem. Und der Sommer ist ja noch nicht vorbei, meteorologisch ist damit erst in gut drei Wochen Schluss. Bei mir (Voralpenland, knapp 600m Seehöhe) sind für die nächsten neun Tage gleich mal Höchststemperaturen von über 30° angesagt, bei Null Niederschlag.
Entscheidend für das Resultat dürfte bei vielen Lagen die Verfügbarkeit von Wasser sein, und da ist die Situation in vielen Gegenden äußerst angespannt. Da geht es inzwischen nicht mehr nur um Qualität, sondern um die Frage, wieviel Erntemenge es überhaupt noch gibt.
Gruß
Ulli
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Re: Jahrgang 2026
...das Bessere ist der Feind des Guten...Rieslingfan hat geschrieben: ↑Sa 8. Aug 2026, 19:45 2026 ist sicherlich ein extrem herausfordernder Jahrgang für die Winzer, doch ich bin zuversichtlich, dass auch dieser Jahrgang gute Weine hervorbringt.
Viele Grüße
Erich
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Re: Jahrgang 2026
wie immer, glücklicherweise ist das Bessere als auch das Gute im Bezug auf Wein eine Frage des persönlichen Geschmacks bzw. der Vorlieben; ums krass zu verdeutlichen - dem einen schmeckt halt eine säurebetonter, schlankerer Stil (sagen wir vereinfacht kühles Jahr) besser, andere bevorzugen konzentrierte, alkoholstärkere Sachen und werden wohl das als das Bessere benennen.EThC hat geschrieben: ↑Sa 8. Aug 2026, 20:26...das Bessere ist der Feind des Guten...Rieslingfan hat geschrieben: ↑Sa 8. Aug 2026, 19:45 2026 ist sicherlich ein extrem herausfordernder Jahrgang für die Winzer, doch ich bin zuversichtlich, dass auch dieser Jahrgang gute Weine hervorbringt.
Schön dass das jeder noch selber benennen darf für sich und nicht jedem Trend folgen muss. Der 22er Jahrgang in Bord. hat es ja anschaulich gezeigt; von großer Skepsis bis fast Ablehnung auf der anderen Seite Jubelgeschrei. Sehr schön so.
Zurück zum Jahrgang 2026, dass der sicher sehr herausfordernd bis existenzbedrohend ist (für große Bereiche der Landwirtschaft - nie da gewesene Hitze, Wasserversorgung) scheint klar. Wenn ich mich da aber so umschaue, seit Wochen schon keine grünen Wiesen mehr, Bäume die im großen Stil die Blätter werfen, ... dann ist mir, auch als Weinliebhaber, die Jahrgangsqualität mal sch...- egal; ich fürchte für manche Winzer geht's leider schlichtweg ans Eingemachte. Schon von da her werde ich 26 sicher nicht komplett auslassen.
Im schlimmsten Fall kommt da einiges zusammen: am Markt Überkapazitäten, fallende Preise bei mehr Aufwand (=Kosten) und dann on top eine vorauseilende, negative Jahrgangseinschätzung ...
Hoffe ich täusche mich.
LG
Manfred
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Re: Jahrgang 2026
...natürlich! Und das ist auch gut so! 2018 hat(te) seine Fans und das wird bei 2026 auch so sein. Und falls es da tatsächlich eher kleine Ernten geben sollte, will ich den Fans die Sachen natürlich nicht wegtrinken...Alba hat geschrieben: ↑So 9. Aug 2026, 08:28 wie immer, glücklicherweise ist das Bessere als auch das Gute im Bezug auf Wein eine Frage des persönlichen Geschmacks bzw. der Vorlieben; ums krass zu verdeutlichen - dem einen schmeckt halt eine säurebetonter, schlankerer Stil (sagen wir vereinfacht kühles Jahr) besser, andere bevorzugen konzentrierte, alkoholstärkere Sachen und werden wohl das als das Bessere benennen.
Sicher wird auch aus dem Jahrgang der ein oder andere Wein in mein Glas finden, hinterherlaufen werde ich den Sachen aber vermutlich nicht. Allerdings ist der Jahrgang ja noch nicht in der Flasche, also alles noch unter einem gewissen Vorbehalt, aber die Skepsis ist bei mir aktuell schon recht groß. Insbesondere Blindkäufe wird's von meiner Seite daher höchstwahrscheinlich nicht geben, allenfalls vielleicht bei ein paar Naturweinadressen...
Viele Grüße
Erich
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