Südburgenland / Eisenberg DAC

Neusiedlersee-Hügelland, Neusiedlersee, Mittelburgenland, Südburgenland
Ralf Gundlach
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Re: Südburgenland / Eisenberg DAC

Beitrag von Ralf Gundlach »

Bernd Schulz hat geschrieben: Fr 31. Jul 2026, 22:15 Hallo Ralf,

dass der olle Treter so etwas wie Bodenhaftung symbolisieren soll, war mir schon einigermaßen klar. Aber solch platte Pseudosymbole (im Gegenzug müsste Keller dann wohl einen Maserati aufs Etikett drucken :twisted:) sind - um es ganz klar zu sagen - meine Sache überhaupt nicht.

Am Ende ist das Etikett aber auch (fast) völlig wurscht. Das, was zählt, ist die Qualität des Weins im Glas. Und die finde ich bei Wachters Weißburgunder ganz exzellent.

Herzliche Grüße

Bernd
Übrigens war Thom Wachter, soweit ich dass verstanden habe bis 2015 beim Weingut Wachter-Wiesler tätig. Die sind irgendwie verwandt. Einer von den Wachters ist auch Bürgermeister.
Ralf Gundlach
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Re: Südburgenland / Eisenberg DAC

Beitrag von Ralf Gundlach »

Im Glas ein Wein den ich mehrmals in der tollen Atmosphäre der Weińbar Stubits am Csaterberg getrunken habe:

2021 Blaufränkisch Csaterberg „Opal“ Weingut Rainer Stubits

Riecht nach Brombeeren und Waldboden. Am Gaumen passt das alles. Da paart sich der Waldboden mit Heidelbeeren und Brombeeren. Die Säure ist perfekt eingebunden. Das ist kein Powerplay. Aber auch nicht auf der schlanken Seite. Und wahrscheinlich ist der Opal noch nicht auf dem perfekten Höhepunkt. Tannine schmirgeln noch schön den Abgang. Aber mich zieht der in seinem derzeitigen Zustand an. Die Struktur deutet sich mehr als an. Und wenn das die letzte Pulle wäre hätte ich den natürlich nicht aufgemacht ohne Bernd. Aaaber…davon habe ich noch drei Pullen. ich finde, dass ist schon an der Grenze zur großen Blaufränkisch-Kunst. Schiefers Reihburg ist schon die Referenz im Südburgenland. Aber da ist der Opal nicht soweit entfernt,. Vor allem, weil der 21er Reihburg von Uwe Schiefer m.E. zu fett geraten ist mit 14,5% Alkohol. Beeindruckend ohne Zweifel. Schiefer meets Südrhone. Aber auch das kriegt er hin. Der Schiefer. Trotzdem ist das nicht mein Ding. Den haben Chrsystomosus und ich in der Buschenschänke von Uwe Schiefer getrunken. Ich fand es trotzdem krass, dass der in sich stimmig war. Trotzdem ist das kein großer Reihburg. 93 Punkte.

93+ Punkte. Kostet ab Hof 36 Euro.

Gruß

Ralf
Zuletzt geändert von Ralf Gundlach am Sa 1. Aug 2026, 23:26, insgesamt 2-mal geändert.
Bernd Schulz
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Re: Südburgenland / Eisenberg DAC

Beitrag von Bernd Schulz »

Ralf, deine Beschreibung des 21er Opals klingt ja sehr verheißunsvoll! Da hoffe ich als alter Schnorrer :oops: , dass ich in den nächsten Jahren bei einem unserer gemeinsamen Abende tatsächlich mal in den Genuss dieses Weines kommen werde.....

Herzliche Grüße

Bernd
Ralf Gundlach
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Re: Südburgenland / Eisenberg DAC

Beitrag von Ralf Gundlach »

Bernd Schulz hat geschrieben: Sa 1. Aug 2026, 21:59 Ralf, deine Beschreibung des 21er Opals klingt ja sehr verheißunsvoll! Da hoffe ich als alter Schnorrer :oops: , dass ich in den nächsten Jahren bei einem unserer gemeinsamen Abende tatsächlich mal in den Genuss dieses Weines kommen werde.....

Herzliche Grüße

Bernd
Hallo Bernd,

Natürlich werde ich mit dir mindestens 2 Pullen davon genießen. Dass ich die heute alleine aufgemacht habe war eine schöne Erinnerung an den Urlaub mit dem besten Wein des Urlaubs. Und an die Erinnerung an die Weinbar. Auch mit Chrysostomus sprich Markus.

Gruß

Ralf
Bernd Schulz
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Re: Südburgenland / Eisenberg DAC

Beitrag von Bernd Schulz »

Im Glas liegt dieser 22er Eisenberger aus dem Hause Groszer Wein (an den ich natürlich über Ralf gekommen bin):

Bild

Ich bin hier etwas hin- und hergerissen: Einerseits gefällt mir die ungeschminkte Eisenberg-Stilistik, in der der Wein gehalten ist, grundsätzlich gut, andererseits wäre ich noch stärker begeistert, wenn ein Hauch mehr Charme und damit Trinkfluss vorhanden wäre. Nachkauf im Istzustand = 2 von 3, wobei ich die Flasche gleich zuschrauben werde, um zu schauen, ob sich die ganze Angelegenheit morgen etwas zugänglicher präsentieren wird.

Nachdem ich immer wieder mal über Etiketten gemoppert habe, möchte ich hier endlich ein Lob aussprechen: Das in einem etwas nostalgischen, aber überhaupt nicht kitschigen Stil gehaltene Etikett mit grauem(!) Grundton finde ich ausgesprochen gelungen!

Herzliche Grüße

Bernd
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