"Ständig unterschiedliche Weine in den Fässern? STOP! Das muß nicht sein! Denn jetzt gibt es "Lagen-Ex"! Das perfekte Roundup gegen alle störenden Lagencharakteristika! Damit auch sie künftig wieder Qualität liefern können: einer wie der andere!"
Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
Erich
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Yeah, well, you know, that’s just like, uh, your opinion, man.
Parfois, quand c'est trop minéral, on s'emmerde.
"Souvent, l'élégance, c'est le refuge des faibles." (Florence Cathiard)
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Weils grad so gut passt: das Thema Inhaltsangaben und Aufsäuern/Aufzuckern war in der vorletzten Blindflug Folge Thema:
https://www.schnutentunker.de/gaeren-oder-gammeln/
Ich fands sehr hörenswert.
Viele Grüße
Max
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Irgendwo hieß es mal, dass es „keine schwachen Jahrgänge mehr gäbe“. Mit der Transparenzpflicht wird jetzt halt klar, dass das mehr an der Kellerarbeit liegt, als an der Weinbergsarbeit. Dumm nur, dass sich die allermeisten Winzer gerne naturnah und terroir-orientiert geben. Mittels Aufzuckerung und Aufsäuerung werden mindestens Jahrgangsunterschiede nivelliert. Schade. Aber erfreulicherweise gibt es genug Alternativennm_ hat geschrieben: ↑So 19. Jul 2026, 19:14Für mich passt es auch abseits der Tradition nicht zusammen, dass die VDP-Mitglieder hohe 1G/GG-Preise mit ihrer lagenbasierten Qualitätsklassifikation rechtfertigen und dann mit Hilfsmitteln über Teile des Lagencharakters im jeweiligen Jahr drüberbügeln.Bernd Schulz hat geschrieben: ↑So 19. Jul 2026, 17:18 Und mal ganz abgesehen vor der Tradition, aus der der VDP eigentlich herkommt, [...]
Interessant ja, überzeugend fand ich die angeführten Gründe überwiegend weniger. Dass es ohne Aufsäuerung und Aufzuckerung geht beweisen ja genügend Winzer.maxilian7 hat geschrieben: ↑Mo 20. Jul 2026, 11:40 Weils grad so gut passt: das Thema Inhaltsangaben und Aufsäuern/Aufzuckern war in der vorletzten Blindflug Folge Thema:
https://www.schnutentunker.de/gaeren-oder-gammeln/
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
...mir ist es als Weinkonsument am liebsten, wenn im Idealfall nur Trauben drin sind. Aber es gibt halt genügend Zwänge, die den ein oder anderen Inhaltsstoff notwendig machen oder aus meiner Sicht zumindest gerechtfertigt erscheinen lassen, deshalb bin ich bei manchen Sachen offen, bei manchen so halb und bei manchen gar nicht. Generell muß es halt einen nachvollziehbaren Grund geben, der unbedingt qualitätsorientiert ist und nicht nur die reine "Convenience" betrifft, auch Prophylaxen sind für mich eher zweifelhaft. Aufsäuern ist da für mich schon sehr ok, dient das doch meist zur Moststabilisierung; Chaptalisieren dann dahinter, z.B. wenn der Winzer einerseits früher lesen will, andererseits aber auf ein gewisses Alk-Potential nicht verzichten möchte, beim Schaumwein ist's ja für die meisten in Form der Dosage sowieso ok. CMC und Co. sollen zwar geschmacksneutral sein (zumindest nach einer gewissen Zeit nach der Anwendung), ist aber als reine Convenience-Zutat für mich persönlich überflüssig, sogar zweimal, wenn's sich um einen Wein handelt, der z.B. aufgrund späterer Füllung etc. eh nicht mehr zur Weinsteinausfällung neigt, also CMC im GG, warum? Sollte man also differenziert betrachten und jeder kann das natürlich anders sehen. Aber deswegen ist das ja aus meiner Sicht positiv, daß mit der Zutatenliste hier eine zusätzliche Entscheidungshilfe existiert; ob und wie man sie nutzt, bleibt jedem selbst überlassen...
Viele Grüße
Erich
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Ich halte es da eher wie Schrödingers Weinzusatz. So lange ich nicht weiß was anderes drin ist, ist nichts anderes drin

Der schönste Sport ist der Weintransport!
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Und ich dachte, Schrödinger hätte gesagt, es wäre alles drin - bis Du es trinkst.
Besten Gruß, Karsten
Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
@EThC
Bei Basis-Weinen/Massenprodukten habe ich auch kein Problem mit Säure- und Zuckerzusätzen. Wenn ich im Super-Premium-Segment ein handwerkliches Produkt erstehe, was entsprechend mit „Wir füllen nur die Natur ab“ beworben wird, ist das was anderes. Dann möchte ich da nur Trauben und Sulfit drin haben. CMC versuche ich neuerdings zu vermeiden, sprich: ich kaufe keine Flaschen, wo das drin ist. Natürlich ist in der Gastro oder bei Freunden und Bekannten, da ab und zu ein Gläschen mit CMC bei. Das verweigere ich dann nicht und zettele i.d.R. auch keine Diskussion dazu an.
Bei Basis-Weinen/Massenprodukten habe ich auch kein Problem mit Säure- und Zuckerzusätzen. Wenn ich im Super-Premium-Segment ein handwerkliches Produkt erstehe, was entsprechend mit „Wir füllen nur die Natur ab“ beworben wird, ist das was anderes. Dann möchte ich da nur Trauben und Sulfit drin haben. CMC versuche ich neuerdings zu vermeiden, sprich: ich kaufe keine Flaschen, wo das drin ist. Natürlich ist in der Gastro oder bei Freunden und Bekannten, da ab und zu ein Gläschen mit CMC bei. Das verweigere ich dann nicht und zettele i.d.R. auch keine Diskussion dazu an.
Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Ähm... woher beziehst Du dieses Wissen? Oder VDP = Winzer benutzen Hilfsmittel?nm_ hat geschrieben: ↑So 19. Jul 2026, 19:14 .....
Für mich passt es auch abseits der Tradition nicht zusammen, dass die VDP-Mitglieder hohe 1G/GG-Preise mit ihrer lagenbasierten Qualitätsklassifikation rechtfertigen und dann mit Hilfsmitteln über Teile des Lagencharakters im jeweiligen Jahr drüberbügeln.
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Ähm... woher beziehst Du dieses Wissen? Oder VDP = Winzer benutzen Hilfsmittel?Udo2009 hat geschrieben: ↑Di 21. Jul 2026, 16:17nm_ hat geschrieben: ↑So 19. Jul 2026, 19:14 .....
Für mich passt es auch abseits der Tradition nicht zusammen, dass die VDP-Mitglieder hohe 1G/GG-Preise mit ihrer lagenbasierten Qualitätsklassifikation rechtfertigen und dann mit Hilfsmitteln über Teile des Lagencharakters im jeweiligen Jahr drüberbügeln.
...
Habe just mal den QRCode eines Weines vom Weingut Pfeffingen gescannt...:
"Energie, Kohlenhydrate (davon Zucker), Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz
Zutaten: Trauben, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite, Stabilisatoren: Metaweinsäure.
Unter Schutzatmosphäre abgefüllt."
Wo "versteckt" sich da CMC??