Hallo an alle,
anbei mal 3 Verkostungsnotizen die ich mit Hilfe von KI optimiert habe - hoffe das ist ok (die Kernaussagen stammen von mir)

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Altesino Vigna Montosoli Brunello di Montalcino 2019
Der Montosoli stammt von einer der berühmtesten Einzellagen Montalcinos — Hügellage mit 360°-Exposition und schiefrigen Galestro-Böden, die dem Wein eine mineralische Energie verleihen, die man so schnell nicht vergisst.
Die Nase ist schlicht umwerfend: reife Himbeere, Kirschlikör, Blutorange, Salbei und ein Hauch süßen Rauchs, alles durchzogen von gepressten Blüten, Sternanis und einem feinen mineralischen Unterton, der die Herkunft dieses außergewöhnlichen Terroirs unverkennbar signiert. Dazu eine aromatische Reinheit, die einen sofort in den Bann zieht.
Am Gaumen dann pure Seide: lebhafte, vibrierende Säure trägt eine Welle aus roten Früchten und Gewürzen, Mineralität und violette Floraltöne schmiegen sich elegant daran. Die Tannine sind total poliert, der Abgang lang mit einem bitteren Hauch Gewürznelke, der noch Minuten nach dem letzten Schluck anhält. Ein genialer Wein und für mich bei CT klar unterbewertet.
96 - 97 Punkte
Le Potazzine Brunello di Montalcino 2019
Ein Paradebeispiel für hochgelegenen Sangiovese von einem der traditionsbewusstesten Güter Montalcinos. Die Nase ist makellos und sofort fesselnd mit getrocknetne Rosen, reife rote Kirsche, rote Johannisbeere und Bergamotte, durchzogen von feinen Gewürznoten, Lakritze und einem zarten balsamisch-kräuterigen Unterton. Elegant und präzise statt wuchtig.
Am Gaumen setzt sich dieses Bild nahtlos fort: Eine lebhafte, vibrierende Säure bildet das Rückgrat und trägt rotfruchtige und mineralische Noten durch bis zu einem langen, vielschichtigen Abgang mit einem charakteristischen, aufsteigenden Kräuterton. Die Tannine sind präsent und griffig, aber feinkörnig und gut eingebunden.
Nichts ist erzwungen oder überextrahiert. Das ist Sangiovese, wie er sein soll.
94 Punkte
Uccelliera Brunello di Montalcino 2018
Die Nase öffnet sich mit großzügigen Schichten aus dunkler Kirsche, Brombeere und roter Himbeere, durchzogen von gerösteten Kräutern, Lakritze, schwarzem Pfeffer sowie einem Hauch von Kaffee und süßem Tabak. Die Eiche ist deutlich präsent mit Vanille, Schokolade und ein feiner balsamischer Ton - was manchen als üppig erscheinen mag, sich aber noch gut mit der reifen Frucht darunter verbindet. Ein Hauch von Süße in der Nase ist für einen Brunello ungewöhnlich und verleiht dem Wein eine reizvolle, fast plüschige Dimension.
Am Gaumen zeigt sich der Wein vollmundig und kraftvoll, mit festen, feinkörnigen Tanninen und einer mittleren bis höheren Säure, die für Struktur sorgt. Die 15% Alkohol machen sich bemerkbar — eine Wärme, die sowohl in der Nase als auch im Abgang spürbar ist und Respekt verlangt. Der Abgang ist lang, mit Kirschfrucht, getrockneten Kräutern und einer anhaltenden erdigen, mineralischen Note.
Serviertipp: Die Glaswahl spielt hier eine entscheidende Rolle. Im großen Mark Thomas Red kann dieser Wein überwältigend wirken — Frucht und Alkohol verstärken sich gegenseitig bis zur Ermüdung. Bessere Ergebnisse liefert das Riedel Syrah-Glas, das die Kraft zähmt und die Aromatik eleganter atmen lässt, oder das kleinere Mark Thomas Red Expression, das den wuchtigen Charakter angenehm bändigt. Hatte ich so bisher auch noch nicht, dass ein bzw. drei Weingläser so einen extremen Einfluss auf einen Wein hatten.
Jetzt trinken mit Dekantierung, oder noch einige Jahre kellern, damit sich Eiche und Tannine weiter integrieren können.
92 Punkte