stefane hat geschrieben: ↑Do 14. Mai 2026, 23:38
Für mich würde hier das Votum eindeutig zu Gunsten des 2018ers ausfallen (auch wenn Erich mich jetzt vermutlich auf seine Ignore-Liste setzen wird ).
...so weit wird's nicht kommen
Ich hab die 21er Mäushöhle vor gut zwei Jahren gegen den Paradiesgarten verkostet, da hatte letzterer die Nase ganz klar vorne. https://ec1962.wordpress.com/2024/06/19 ... iga-duell/
Da war mir die Mäushöhle fast zuviel, weil (noch?) recht steinobstlastig, das könnte sich gemäß Deiner Beschreibung etwas relativiert haben.
So ein Vergleich der Extreme -18 gegen 21- wird wohl mehrheitlich erbringen, daß erstere Weine "fetter" sind, ist halt einfach die Frage, was einem im Vergleich lieber ist, bei mir spielen die (weißen) 18er aus D halt eher selten vorne mit, passiert im Einzelfall aber auch...
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
EThC hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 07:14
...
So ein Vergleich der Extreme -18 gegen 21- wird wohl mehrheitlich erbringen, daß erstere Weine "fetter" sind, ist halt einfach die Frage, was einem im Vergleich lieber ist, bei mir spielen die (weißen) 18er aus D halt eher selten vorne mit, passiert im Einzelfall aber auch...
Vielleicht könnte man "beide Lager" mit den 2023ern begeistern!? Die 2018er vonW. Rieslinge waren mir persönlich too much.
Viele Grüße,
Jochen
"Viele haben eine Meinung, aber keine Ahnung." (Franz Müntefering)
Jochen R. hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 19:27
Vielleicht könnte man "beide Lager" mit den 2023ern begeistern!?
...durchaus ein nicht abwegiger Gedanke! Hab jedoch selber keine 23er von von Winning, von einer Reihe anderer Güter aber schon, ich brauch ja was zum Überbrücken der Zeit, bis die 21er -hoffentlich- da sind, wo ich sie mir wünsche...
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
EThC hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 07:14
So ein Vergleich der Extreme -18 gegen 21- wird wohl mehrheitlich erbringen, daß erstere Weine "fetter" sind, ist halt einfach die Frage, was einem im Vergleich lieber ist, bei mir spielen die (weißen) 18er aus D halt eher selten vorne mit, passiert im Einzelfall aber auch...
Ich denke auch, daß das sehr abhängig vom jeweiligen Wein ist.
Ich hatte im Riesling-Bereich aus 2018 schon so Einiges im Glas, das eine etwas verwaschene, unsaubere Frucht hatte. Aber auf der anderen Seite eben auch sehr gute Rieslinge.
Jochen R. hat geschrieben: ↑Fr 15. Mai 2026, 19:27
Die 2018er vonW. Rieslinge waren mir persönlich too much.
So ging es mir mit dem Riesling Ruppertsberger Reiterpfad Erste Lage 2018. Der hatte etwas sehr Sattmachendes und wenig Spannung.
Aus dem Jahrgang 2021 habe ich ihn allerdings nicht gekauft, so daß ich hier nicht vergleichen kann.
Der Riesling Deidesheimer Mäushöhle Erste Lage 2018 hatte für mich, wie beschrieben, aber mehr Grip und Zug als der 2021er.
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
↑↑↑ das mit dem Reifethema hat sich in den letzten Tagen deutlich bestätigt ↑↑↑
Viele Grüße
Erich
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was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
Ich habe mit dem 2016er Grainhübel GG ähnliche Erfahrungen gemacht. Jung für mich ein exzellentes PLV, eine im letzten Jahr geöffnete Magnum war für meinen Geschmack zu weit fortgeschritten und einfach zu spät geöffnet.
Viele Grüße,
Jochen
"Viele haben eine Meinung, aber keine Ahnung." (Franz Müntefering)
Tolle Nase nach reifen gelben Früchten neben grüner, scharfer Paprika, leicht vanilligem Holz und einem Hauch Honig. Am Ende tabakige Noten und der fast verzogene Rauch von Zündplättchen.
Der Gaumen ist dicht und vollmundig und startet zunächst mit einer feinen Cremigkeit, auch die ausgereifte Gelbfrucht ohne jegliche exotischen Noten findet sich neben Limettenabrieb und einer leichten Schärfe mit grüner Paprika. Struktur bekommt der Wein dann durch die recht stramme Säure und eine ganz feine holzig, rauchige Phenolik. Lang anhaltender Abgang.
Ein äußerst komplexer Sauvignon Blanc, der ein bisschen Bordeaux-Feeling verströmt. Das Holz hat sich mittlerweile wunderbar integriert und überhaupt ist der Wein nun sehr stimmig. Ein Glück, dass ich solange gewartet habe. Toll gemacht!
Riesling Drache 2024:
Gutswein, Ausbau in Edelstahl. Ein Früchtecocktail in der Nase (Pfirsich, Aprikosen, Nectarinen, auch etwas Ananas). Im Hintergrund Blumenwiese, frisch gemähtes Gras. Am Gaumen auch diese sauleckere Frucht, mundwässerdende (fast knackige) Säure, unverschämter Trinkfluss. Mittellanger fruchtiger Abgang. Für mich einer der besten Gutsrieslinge, den ich bisher im Glas hatte.
Forster Ortswein 2024:
Weiße Blüten, viel Pfirsich, dahinter auch etwas kräutrig/würziges und schon mit wenig Luft feiner Tabak. Komplex, zum Reinlegen!
Mittelgewichtig, der Fruchtextrakt bringt doch eine merkliche Fruchtsüße ins Spiel, die Säure der Zitrusfrucht hält dagegen und sorgt für Trinkfluss. Mit der Zeit gesellt sich eine belebend herbe Note dazu. Mittellanger bis langer zitrusfruchtiger Abgang. Tolle Entwicklung mit Luftzufuhr und ein wirklich bockstarker Ortswein!
Dass mir die 1Gs des Jahrgangs durch die Bank super gefallen, hatte ich schon etwas weiter oben geschrieben. Mein erstes GG, der Grainhübel 2024 hebt sich qualitativ davon schon leicht ab, m. E. passt der Preissprung aber nicht. Zumal mir das aktuell auch noch zu heftig vom Fassausbau geprägt ist.
Viele Grüße,
Jochen
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