Hallo Schönibert,
das Sint Bernardus findest Du auf jeden Fall in jedem grösseren belgischen Supermarkt, wenn es Dich mal in unser kleines Land verschlägt. Wenn Du eine grössere Menge Orval bekommen hast, solltest Du vielleicht mal 1, 2 Flaschen weglegen für ein paar Jahre. Ich habe von Leuten gehört, die da sehr positive Überraschungen erlebt haben. Viel Spass damit. Und wie gesagt, ein gutes Geuze kann den Horizont erweitern (oder als untrinkbar empfunden werden).
Viele Grüße
Markus
Die fabelhafte Welt des Bieres
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Ostbelgier
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Re: Die fabelhafte Welt des Bieres
...so wie das hierOstbelgier hat geschrieben: ↑Di 9. Jun 2026, 16:59 ein gutes Geuze kann den Horizont erweitern (oder als untrinkbar empfunden werden)
2014er Lambic – 5 Jaar op Foeder, De Cam, België
Dieses stille Bier liegt orangebraun im Glas, riecht nach Windeleimer mit sehr sekundärer Mandarinde. Geschmacklich sehr sauer und käsig, etwas Schwefel, auch der Abgang ist in erster Linie sauer-käsig.
Das ist schon ziemlich animalisch und fordernd, nicht so wirklich mein Fall, auch wenn ich’s an sich interessant finde. Der Spender, der dieses anscheinend auch recht ambitioniert bepreiste Bier spendiert hat, meinte später, daß sich der Saft mit ein, zwei Tagen Luft deutlich harmonisiert hätte...
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
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Erich
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Re: Die fabelhafte Welt des Bieres
Lieber Markus, bin leider lang nicht in Belgien gewesen. Wirklich leider, weil ich mag das. Die stets beleuchteten Autobahnen. Ist das immer noch so? Und Fritten, in Rinderfett frittierte, bitte.Ostbelgier hat geschrieben: ↑Di 9. Jun 2026, 16:59 Hallo Schönibert,
das Sint Bernardus findest Du auf jeden Fall in jedem grösseren belgischen Supermarkt, wenn es Dich mal in unser kleines Land verschlägt. Wenn Du eine grössere Menge Orval bekommen hast, solltest Du vielleicht mal 1, 2 Flaschen weglegen für ein paar Jahre. Ich habe von Leuten gehört, die da sehr positive Überraschungen erlebt haben. Viel Spass damit. Und wie gesagt, ein gutes Geuze kann den Horizont erweitern (oder als untrinkbar empfunden werden).
Viele Grüße
Markus
Ich leg mal 4 Flaschen von dem Orval in den Weinkeller. Die anderen habe ich schon vor lauter Gier auf das seltene Orval ausgesoffen. Was soll ich sagen für die Restlichen Flaschen, Markus? Not open before: 2029? Dann bist du gern mein Gast, wenn wir das aufmachen. Cheers.
Viele Grüße,
Euer Schöni
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Ostbelgier
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Re: Die fabelhafte Welt des Bieres
Hallo Schönibert,
ja, wie machst Du das mit dem Orval ? Vielleicht so wie mit Weinen, von denen man eine Kiste gekauft hat ? Nämlich jedes Jahr eine probieren und die Entwicklung miterleben - wenn man soviel Geduld hat. Kleiner Exkurs zu Fritten: Diese werden in Belgien immer erst auf niedrigerer Temperatur in Rinderfett pochiert (niederländisch ossewit), und dann in hitzebeständigem Fett knusprig gebacken. Ich danke ganz herzlich für die Einladung, aber meine Gesundheit erlaubt keine längeren Reisen mehr. Leider.
Viele Grüße
Markus
ja, wie machst Du das mit dem Orval ? Vielleicht so wie mit Weinen, von denen man eine Kiste gekauft hat ? Nämlich jedes Jahr eine probieren und die Entwicklung miterleben - wenn man soviel Geduld hat. Kleiner Exkurs zu Fritten: Diese werden in Belgien immer erst auf niedrigerer Temperatur in Rinderfett pochiert (niederländisch ossewit), und dann in hitzebeständigem Fett knusprig gebacken. Ich danke ganz herzlich für die Einladung, aber meine Gesundheit erlaubt keine längeren Reisen mehr. Leider.
Viele Grüße
Markus
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Re: Die fabelhafte Welt des Bieres
Lieber Markus, ich hoffe das off topic wird hier toleriert, ich bin da ja manchmal selbst ein großer Schreihals wegen sowas.
Aber gibt es einen Ostbelgier-Tipp für die Kartoffeln? Das mit dem Fett und den Temperaturen und der zweifachen Fritture, erst sanft in Rinderfett, dann hart in Pflanzenfett, hab ich verstanden, aber die Tartuffeln sind am Ende der unberechenbare Faktor, weil sie sich übers Jahr verändern. Man weiß nie, worauf man sich einlässt.
Aber gibt es einen Ostbelgier-Tipp für die Kartoffeln? Das mit dem Fett und den Temperaturen und der zweifachen Fritture, erst sanft in Rinderfett, dann hart in Pflanzenfett, hab ich verstanden, aber die Tartuffeln sind am Ende der unberechenbare Faktor, weil sie sich übers Jahr verändern. Man weiß nie, worauf man sich einlässt.
Viele Grüße,
Euer Schöni
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Re: Die fabelhafte Welt des Bieres
...nachdem ich vor zwei Jahren in Belgien die Frites kennengelernt habe, hab ich mal nachgeforscht, mit was und wie man die (nach-) machen kann, aber die meisten Sorten gibt's bei uns einfach nicht. Nur "Agria" gibt's hier manchmal am Markt. Oder bei Kartoffel-Müller:
https://www.kartoffel-mueller.de/Bio-Ag ... 006-2013.1
...nur leider aktuell nicht verfügbar...
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...nur leider aktuell nicht verfügbar...
Viele Grüße
Erich
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Ostbelgier
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Re: Die fabelhafte Welt des Bieres
Hallo Schönibert,
da gibt es eine klare Empfehlung aus Belgien (v.a. Friturbetreiber), nämlich die gute alte Bintje. Eine Kartoffel für Fritten muss mehlig sein und recht gross von Wuchs, da bietet sich die Bintje an. In D zu beziehen z.B. über Frischehelden. Viel Spass beim Ausprobieren !
Viele Grüße
Markus
da gibt es eine klare Empfehlung aus Belgien (v.a. Friturbetreiber), nämlich die gute alte Bintje. Eine Kartoffel für Fritten muss mehlig sein und recht gross von Wuchs, da bietet sich die Bintje an. In D zu beziehen z.B. über Frischehelden. Viel Spass beim Ausprobieren !
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Markus