Martin Müllen

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Re: Martin Müllen

Beitrag von EThC »

Bernd Schulz hat geschrieben: So 5. Apr 2026, 23:23Bei dem Wein, der sich gerade in meinem Glas befindet, handelt sich fraglos um einen der besten jemals von mir getrunkenen trockenen Moselrieslinge:

Bild

Besonders erwähnenswert finde ich die aromatische Fülle bei nur 12% Alkohol und die ungemein feine Säure. Verdammt toller Stoff ist das!
...da hätte ich das Pendant vom Steffensberg mit elfeinhalb Umdrehungen im Keller, ob das jetzt schon ähnlich viel Freude macht?
Viele Grüße
Erich

Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
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TroisLacs
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Re: Martin Müllen

Beitrag von TroisLacs »

EThC hat geschrieben: Mo 6. Apr 2026, 10:57 ...da hätte ich das Pendant vom Steffensberg mit elfeinhalb Umdrehungen im Keller, ob das jetzt schon ähnlich viel Freude macht?
Den habe ich vor Ort gekauft, ist einer von Susanne Müllens Lieblingsweinen.
Mir machte der schon viel Freude, also von mir eine klare Empfehlung.
Gruss, Sascha

„Riesling geht immer“!
Bernd Schulz
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Re: Martin Müllen

Beitrag von Bernd Schulz »

Nach knapp 20 Jahren wirkt diese 07er Spätlese auf mich noch überzeugender als in ihrer Jugend:

Bild

Ein wenig geärgert hat mich einmal mehr ein extrem bröseliger elender Bröselkorken, aber ansonsten handelt es sich um einen Wein, der Martin Müllens Können eindrucksvoll belegt. Ich fürchte allerdings, dass es sich um meine letzte Flasche davon gehandelt hat.... :(

Herzliche Grüße

Bernd
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Re: Martin Müllen

Beitrag von EThC »

Bernd Schulz hat geschrieben: Mo 18. Mai 2026, 22:52 Ein wenig geärgert hat mich einmal mehr ein extrem bröseliger elender Bröselkorken
...ich fühle mit Dir... :mrgreen:
Viele Grüße
Erich

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Bernd Schulz
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Re: Martin Müllen

Beitrag von Bernd Schulz »

EThC hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 08:12 .ich fühle mit Dir...
So arg habe ich diesmal nicht gelitten, da ich inzwischen gegen die Bröselkorken, die mir bei weit über 50 Prozent meiner älteren restsüßen Rieslinge begegnen, besser gewappnet bin. Mit speziellem Operationsbesteck (nämlich einem verbogenen Korkenzieher ohne Seele, den ich früher eigentlich entsorgen wollte :mrgreen: ) und einiger Geduld ist es mir gelungen, den sich in Fragmente zerlegenden Korken aus dem Flaschenhals zu murksen, ohne dass sich hinterher eine nennenswerte Zahl von Baumrindenpartikeln im Wein befand. Übung macht den Meister!

Heute Abend präsentiert sich die 07er Hühnerberg-Spätlese kaum anders als gestern. Wie gut, dass keine Brösel in ihr gelandet sind, denn ansonsten hätte ich nicht nur beim Einschenken ins Glas einen Teefilter oder ein Sieb verwenden, sondern den restlichen Flascheninhalt noch einmal umfüllen müssen. Mir ist der Gedanke, dass die Brösel richtig im Wein schwimmen und von ihm entsprechend ausgelaugt werden, nämlich nicht sonderlich angenehm.....

Herzliche Grüße

Bernd
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Re: Martin Müllen

Beitrag von EThC »

...Du hast da anscheinend mehr Erfahrung als ich, jedenfalls ist mein diesbezüglicher Leidensdruck -noch- nicht so hoch, als daß ich mir schon entsprechendes Spezialwerkzeug angeschafft bzw. selbst angefertigt hätte. Allerdings habe ich vorgestern wirklich einen Moment darüber nachgedacht, mir eine Portweinzange zuzulegen, nachdem ich gut die Hälfte des ca. 6 cm langen Zapfens aus dem Hals gepult habe... :evil:
Viele Grüße
Erich

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Bernd Schulz
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Re: Martin Müllen

Beitrag von Bernd Schulz »

EThC hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 21:52 ...Du hast da anscheinend mehr Erfahrung als ich, jedenfalls ist mein diesbezüglicher Leidensdruck -noch- nicht so hoch, als daß ich mir schon entsprechendes Spezialwerkzeug angeschafft bzw. selbst angefertigt hätte
Das liegt wohl daran, dass ich deutlich mehr gereifte Rieslinge mit Restsüße trinke als du (und viele andere hier, die mein Bröselkorkenproblem nicht nachvollziehen können). Bei diesem Weintyp kann ich, wenn die Flasche mehr als 15 Jahre auf dem Buckel hat, inzwischen schon vorab darauf wetten, dass es beim Ziehen des Korkens mehr oder minder große Probleme geben wird. Die Pullen, bei denen solche Probleme nicht auftreten, stellen die Regel bestätigende Ausnahmen dar (während ich bei jüngeren trockenen Weinen weitgehend rein bröseltechnisch unproblematische Korken vorfinde so wie halt alle anderen in unserem Forum versammelten Weinfreunde auch).

Dass mein Billigkorkenzieher mit krummer Spindel besonders gut geeignet ist, um die Bröselkorken doch noch herauszuprokeln, habe ich auch nur durch Zufall herausgefunden. Fast wäre das Teil in der Tonne gelandet, nachdem die Spindel irgendwann ziemlich arg verbogen war, aber mittlerweile nutze ich es immer wieder, um den Bröslern beizukommen. Und oft habe ich damit tatsächlich Erfolg, von dem ich vermute, dass er so etwas wie einer Hebelwirkung geschuldet ist. Geduld und Fingerspitzengefühl ist bei der Arbeit mit diesem Spezialkorkenzieher :mrgreen: freilich gefragt - in mal eben einer Minute kommt man damit nicht an seinen Wein des Abends....

Herzliche Grüße

Bernd
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