Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Was Sie schon immer über Wein wissen wollten, aber nie zu fragen wagten
Lars Dragl
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Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von Lars Dragl »

Hallo!

Freunde haben mich gebeten, Ihnen einen trockenen Rotwein aus dem Jahr 2019, dem Geburtsjahr ihres Kindes, zu empfehlen. Sie wollen ihn erst öffnen, wenn es erwachsen ist und er soll nicht mehr als 50 € kosten.

Region uns Stil sind nicht so wichtig.

Mein eigener Vorschlag wäre Langoa Barton 2019. Den kenne ich zwar nicht, aber ältere Jahrgänge halten gut und schmecken vor allem auch.

Hat jemand von euch einen Tipp oder einen bessern Vorschlag für mich?


Herzliche Grüße
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vanvelsen
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von vanvelsen »

Oh, da gibt's viele Kandidaten. So auf die Schnelle:

Haut-Médoc/Médoc
- Sociando-Mallet
- Potensac

St-Estèphe
- Lafon-Rochet
- Meyney
- Tronquoy

Pauillac
- Batailley
- Haut-Bages Libéral

St-Julien
- Langoa Barton
- Lagrange
- St-Pierre
- Talbot

Margaux
- Brane Cantenac
- Durfort Vivens
- Cantenac Brown
- du Tertre

Pessac
- Larrivet Haut-Brion
- Latour Martillac
- de Rouillac

St-Emillion
- Laroque
- Fonroque
- Bellefont-Belcier
- Tour Saint Christophe

Pomerol
- de Sales
- La Pointe

Fronsac
- La Dauhpine
- Dalem
- Moulin Haut-Laroque

Wenn du das in der Magnum kaufst, hält das alles locker 30+ Jahre.

Cheers.

Adrian
Kle
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von Kle »

Ohne den Jahrgang persönlich zu kennen, fällt mir spontan Chateau Musar ein… Aromatisch zeitlos. Zu eigen, um in 10 Jahren verpönt zu sein ( abgesehen vom Alk). Top für Jahrzehnte oder origineller Flop, auf jeden Fall spannend am ersten Tag als „Erwachsener“.
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EThC
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von EThC »

Kle hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 17:29 Top für Jahrzehnte oder origineller Flop
...die durchaus unterschiedliche Qualität, die den ganzen Musars zugesprochen wird, ist wohl den sich ständig ändernden bzw. unberechenbaren Umständen geschuldet, unter denen die Weine im Libanon entstehen. Also in gewisser Weise Wundertüte, ist das gewollt bzw. akzeptabel?
Viele Grüße
Erich

Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.

https://ec1962.wordpress.com/
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Schönibert
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von Schönibert »

Bin da bei Erich. So sehr ich Musar bewundere, für den zur Rede stehenden Anwendungsbereich wäre das nicht meine Empfehlung sondern eher was aus Adrians Longlist. Und davon vielleicht sogar ehr die right bank.
Viele Grüße,
Euer Schöni
Kle
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von Kle »

Ihr habt schon recht… Vom Gefühl her scheint mir jedoch auch unsicher, ob ein heutiges Kind in gut 10 Jahren Wein mag und auch Bordeaux und dieser wunschgemäß gereift ist. Von meinem Gefühl her würde ich dann lieber gleich ins Risiko gehen - wobei ich mir beim Musar zumindest kein Schulterzucken vorstellen kann. Aber nun gebe ich keine fatalen Ratschläge mehr :lol:
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harti
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von harti »

vanvelsen hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 15:12 Oh, da gibt's viele Kandidaten. So auf die Schnelle:

Haut-Médoc/Médoc
- Sociando-Mallet
- Potensac

St-Estèphe
- Lafon-Rochet
- Meyney
- Tronquoy

Pauillac
- Batailley
- Haut-Bages Libéral

St-Julien
- Langoa Barton
- Lagrange
- St-Pierre
- Talbot

Margaux
- Brane Cantenac
- Durfort Vivens
- Cantenac Brown
- du Tertre

Pessac
- Larrivet Haut-Brion
- Latour Martillac
- de Rouillac

St-Emillion
- Laroque
- Fonroque
- Bellefont-Belcier
- Tour Saint Christophe

Pomerol
- de Sales
- La Pointe

Fronsac
- La Dauhpine
- Dalem
- Moulin Haut-Laroque

Wenn du das in der Magnum kaufst, hält das alles locker 30+ Jahre.

Cheers.

Adrian
Als langjähriger Geburtsjahrgangssammler ;) rate ich von rechtsufrigen Weinen im niedrigpreisigen Segment ab. Viele Merlot-betonte Weine verlieren recht schnell Charme und Frucht.

Ich würde daher nur Weine aus dem Médoc nehmen, bevorzugt St. Juliens, Pauillacs und St. Estèphes. Hier gibt es wirklich eine große Auswahl. Zu den von Adrian genannten Weinen würde ich u.a. noch Haut Marbuzet, Gloria (!) und La Lagune (!!) hinzufügen.

Grüße

Hartmut
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Schönibert
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von Schönibert »

Kle hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 18:55 Ihr habt schon recht… Vom Gefühl her scheint mir jedoch auch unsicher, ob ein heutiges Kind in gut 10 Jahren Wein mag und auch Bordeaux und dieser wunschgemäß gereift ist. Von meinem Gefühl her würde ich dann lieber gleich ins Risiko gehen - wobei ich mir beim Musar zumindest kein Schulterzucken vorstellen kann. Aber nun gebe ich keine fatalen Ratschläge mehr :lol:
Ich glaub es geht hier eher weniger um den Geschmack oder die Vorlieben des Kindes. Die Eltern wollen den Wein öffnen, wenn das Kind volljährig ist. Und sich dann eventuell einfach nur gepflegt befreiend besaufen damit.
Viele Grüße,
Euer Schöni
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Schönibert
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von Schönibert »

harti hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 19:03

Ich würde daher nur Weine aus dem Médoc nehmen, bevorzugt St. Juliens, Pauillacs und St. Estèphes. Hier gibt es wirklich eine große Auswahl. Zu den von Adrian genannten Weinen würde ich u.a. noch Haut Marbuzet, Gloria (!) und La Lagune (!!) hinzufügen.

Grüße

Hartmut
Lieber Hartmut, die genannten rechtsuferigen segmentierst du pauschal ins Niedrigpreissegment, Respekt, das muss man sich leisten können.
Viele Grüße,
Euer Schöni
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Udo2009
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Re: Geburtsjahrgang 2019 zum Einlagern

Beitrag von Udo2009 »

Chianti....

Wenn ich da an den 70 jährigen Chianti denke, den ich mir zu meinem Geburtstag gegönnt hatte...
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