Oh das könnte eine teure Kampagne für mich werden, wenn die anderen mit Pontet-Canet mitziehen.
Pontet-Canet in der CH mit 75.- nochmal 10.- günstiger wie der 2023
Bordeaux 2025
Re: Bordeaux 2025
Genau deshalb hatte ich am vergangenen Samstag geschrieben:
Cheers,
Ollie
Yeah, well, you know, that’s just like, uh, your opinion, man.
Parfois, quand c'est trop minéral, on s'emmerde.
"Souvent, l'élégance, c'est le refuge des faibles." (Florence Cathiard)
Parfois, quand c'est trop minéral, on s'emmerde.
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Fabian1855
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Re: Bordeaux 2025
Bei Lobenberg sind die typischen (Haus-)Positionen (Retout, Faure, Manou,…) im Vorjahresvergleich eher ambitioniert bepreist. Hoffe, dass das allgemeine Pricing eher dem Vorbild von Pontet folgt. Gibt es hierbei eigentlich eine nachvollziehbare Reihenfolge, wer in den nächsten Tagen und Wochen wann genau mit seinen Preisen rauskommt?
Zuletzt geändert von Fabian1855 am Mi 29. Apr 2026, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Bordeaux 2025
Danke, du hast mich dazu gebracht aufs Preisschild der Lobenberg-Mail zu schauen. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, PC wäre noch teurer… So könnte ich aus alter Hassliebe wieder schwach werden. Die Punkte interessieren mich nicht, da ich anscheinend andere Maßstäbe als viele habe. Oder sollte 25 das ändern?
Gruß, Kle
Re: Bordeaux 2025
Wenn der ex-nego - Preis zwei Euro unter dem für den 24er liegt, wieso kostet der Wein dann den Endverbraucher genauso viel wie der 24er, je nach Händler sogar ein wenig mehr? Vorgabe des Chateau?Matthias Hilse hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 09:33 Pontet Canet kommt mit € 58,- [...] liegt damit € 2,- unterhalb 2024, [...]
Gruß
Ulli
Re: Bordeaux 2025
Genau so ist es. Die Négociants legen einen „empfohlenen Verkaufspreis exkl. USt.” fest, an den sich die Händler zu halten haben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es ansonsten auch Anrufe seitens der Négociants gibt, sodass die Preise angepasst werden müssen. In wenigen Fällen ist es sogar untersagt den Preis öffentlich auf der Website zu pflegen.UlliB hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 13:00Wenn der ex-nego - Preis zwei Euro unter dem für den 24er liegt, wieso kostet der Wein dann den Endverbraucher genauso viel wie der 24er, je nach Händler sogar ein wenig mehr? Vorgabe des Chateau?Matthias Hilse hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 09:33 Pontet Canet kommt mit € 58,- [...] liegt damit € 2,- unterhalb 2024, [...]
Gruß
Ulli
Re: Bordeaux 2025
UlliB hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 13:00Wenn der ex-nego - Preis zwei Euro unter dem für den 24er liegt, wieso kostet der Wein dann den Endverbraucher genauso viel wie der 24er, je nach Händler sogar ein wenig mehr? Vorgabe des Chateau?Matthias Hilse hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 09:33 Pontet Canet kommt mit € 58,- [...] liegt damit € 2,- unterhalb 2024, [...]
Das frage ich mich auch, der 19er kam ja zu etwa 80€ raus, oft 79,50€, und dazu alle bisherigen Veröffentlichungen genau die 85,50€, nicht 85 oder 86€, schon etwas skuriel.
Gruß Heiko
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Matthias Hilse
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- Kontaktdaten:
Re: Bordeaux 2025
Die "Place de Bordeaux" verändert sich stark, und die Rolle der Negociants als "Schwamm", der die Mengen der Erzeuger aufsaugt, hat sich erschöpft, weil deren Lagerhäuser überwiegend voll sind. Dadurch wird der Negociant leicht zum "broker", der eben nur noch die Mengen beim Chateau bestätigt, die er auch selber verkauft hat.Sauternes hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 13:09UlliB hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 13:00Wenn der ex-nego - Preis zwei Euro unter dem für den 24er liegt, wieso kostet der Wein dann den Endverbraucher genauso viel wie der 24er, je nach Händler sogar ein wenig mehr? Vorgabe des Chateau?Matthias Hilse hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 09:33 Pontet Canet kommt mit € 58,- [...] liegt damit € 2,- unterhalb 2024, [...]
Das frage ich mich auch, der 19er kam ja zu etwa 80€ raus, oft 79,50€, und dazu alle bisherigen Veröffentlichungen genau die 85,50€, nicht 85 oder 86€, schon etwas skuriel.
Gruß Heiko
Der Negociant geht in den meisten Fällen aktuell kein Liquiditätsrisiko ein; die Erzeuger fangen an zu begreifen, dass diejenigen, die wirklich "ins Risiko" gehen, die Händler sind. Ich verstehe die Motivation von Pontet Canet so (denn der "Wiederverkäuferepreis-WVK" wird nicht von den Negociants ausgerufen, sondern eigentlich vom Courtier), dass sie es mit einem ggü. 2019 erhöhten WVK dem Handel etwas leichter machen möchten, Positionen zu beziehen.
Die Vorgabe bei Pontet Canet sind € 72,- netto. Da das ist ziemlich krummer Bruttopreis wird, werden die Händler sich meist für die Auf-oder Abrundung auf die nächsten 50 Cent einlassen.
Insofern ist die Beobachtung völlig richtig, dass der 2025er PC jetzt im Handel etwas teurer angeboten wird als der preisgleiche 2019er.
Herzliche Grüße,
Matthias Hilse
Re: Bordeaux 2025
Danke, ich hatte das schon vermutet. Die Praxis, den Händlern in der Kampagne Vorgaben für den Endverbraucherpreis zu machen, nimmt ja seit einigen Jahren laufend zu.kimgranz hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 13:09Genau so ist es. Die Négociants legen einen „empfohlenen Verkaufspreis exkl. USt.” fest, an den sich die Händler zu halten haben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es ansonsten auch Anrufe seitens der Négociants gibt, sodass die Preise angepasst werden müssen.UlliB hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 13:00Wenn der ex-nego - Preis zwei Euro unter dem für den 24er liegt, wieso kostet der Wein dann den Endverbraucher genauso viel wie der 24er, je nach Händler sogar ein wenig mehr? Vorgabe des Chateau?Matthias Hilse hat geschrieben: ↑Mi 29. Apr 2026, 09:33 Pontet Canet kommt mit € 58,- [...] liegt damit € 2,- unterhalb 2024, [...]
Gruß
Ulli
Was ich dabei nicht verstehe: man gibt ja nicht nur einen Mindestpreis vor, um Dumping im Markt während der Kampagne zu unterbinden (was verständlich ist), sondern erhöht dabei auch noch die Marge der Händler deutlich über die mehrere Jahrzehnte etablierten Gepflogenheiten. Üblicherweise hat der Einzelhändler auf den ex nego - Preis bei Weinen, die nicht extrem markteng und stark nachgefragt waren, regelmäßig 15% Marge aufgeschlagen, das ergäbe im Fall von Pontet Canet bei 58 € ex nego einen EVP von knapp 80 € und nicht von 85,50 €. Als Händler würde ich das natürlich begrüßen, aber was ist die Absicht dahinter?
Gruß
Ulli
@ Matthias Hilse: Kreuzpost. Vielen Dank für die Erläuterung.