Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
Habe gestern nochmals eine Flasche vom Viña Tondonia 2011 aufgezogen.
Ich habe noch 2 im Keller, aber die werde ich verschenken.
Der Wein ist weder hinüber noch schlecht gemacht, ich finde den einfach nur langweilig. Die Nase über Stunden sehr zurückhaltend, etwas Kirsche und dezente Holznoten, das war‘s. Am Gaumen zwar frisch, aber wässrig, ohne Struktur, ohne Körper. Nichts gegen Leichtgewichte, aber ein Trinkspass kommt für mich nie auf.
Kein Weltuntergang, ich werde einfach nicht warm mit dem Wein.
Ist ja ein Ding. Ich hatte den 11er letztes Jahr zweimal. Für mich, wass klassischen Rioja anbelangt, in der Preisklasse ein absolutes must-have. Vielleicht liegt dir einfach der Stil nicht. Kommt vor...
P&P helles rubinrot, keine Alterserscheinungen, zunächst Holzwürze, helle Kirschfrucht, Gewürze, pfeffrig, am Gaumen rote Früchte, Gewürze, frische Säure, kreidige Mineralität, feste gut eingebundene Tannine. Eleganter Wein. Schöner langer Nachgeschmack nach roten Früchten, sehr mundwässernd.
Der Wein ist in seiner jetzigen Jugend ein idealer Essensbegleiter. Fürs solotrinken könnte die frische präsente Säure und die kreidige Mineralität derzeit stören. Dann besser nach 3 - 5 Jahren noch einmal eine Flasche testen.