Neuentdeckung heute...
Weingut Fröhlich, Wiesenbronn, baut Helfensteiner an.
Ein fruchtiger , leichter Rotwein.
Rotweine aus Franken
- EThC
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Re: Rotweine aus Franken
...interessant, kannte ich noch gar nicht, mußte erst mal nachschauen, was das ist: Kreuzung aus Frühburgunder und Schiava grossa aka Trollinger, wird auch Blauer Weinsberger genannt (als Hinweis auf die "Geburtsstätte)...
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
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Re: Rotweine aus Franken
Heute im Glas:
2020 Klingenberg Schlossberg Spätburgunder GG, Weingut Steintal
In der Nase nach dem Öffnen ein Cassis-Frontalangriff, mag ich bei Spätburgunder nicht so gerne,
wird aber mit Luft zunehmend dezenter und verbleibt schliesslich nur als Andeutung im Hintergrund.Gut.
Darüber hinaus kräuterig, rauchig, etwas Holz, Tabak. Angenehm. Am Gaumen feinsaftig, gute Struktur, hat Zug
und Dichte, aber nie opulent. Gute, Struktur gebende Säure, hinten feinkörniges, reifes Tannin, sehr gute Länge,
eleganter Gesamteindruck. Sehr guter Spätburgunder. 91 P.
Schöner Spätburgunder, von der Stilistik irgendwo zwischen Burgund und Deutschland, hat diese gewisse Strenge und teilweise Rustikalität eines jungen Pommard, aber im Nachgang auch eine weiche und leise Eleganz eines deutschen Spitzen-Pinots. Wäre sicherlich ein Nachkaufkandidat,
wenn da nicht der Preis wäre, der beim aktuellen Jahrgang wohl deutlich jenseits der 50€ liegt.
2020 Klingenberg Schlossberg Spätburgunder GG, Weingut Steintal
In der Nase nach dem Öffnen ein Cassis-Frontalangriff, mag ich bei Spätburgunder nicht so gerne,
wird aber mit Luft zunehmend dezenter und verbleibt schliesslich nur als Andeutung im Hintergrund.Gut.
Darüber hinaus kräuterig, rauchig, etwas Holz, Tabak. Angenehm. Am Gaumen feinsaftig, gute Struktur, hat Zug
und Dichte, aber nie opulent. Gute, Struktur gebende Säure, hinten feinkörniges, reifes Tannin, sehr gute Länge,
eleganter Gesamteindruck. Sehr guter Spätburgunder. 91 P.
Schöner Spätburgunder, von der Stilistik irgendwo zwischen Burgund und Deutschland, hat diese gewisse Strenge und teilweise Rustikalität eines jungen Pommard, aber im Nachgang auch eine weiche und leise Eleganz eines deutschen Spitzen-Pinots. Wäre sicherlich ein Nachkaufkandidat,
wenn da nicht der Preis wäre, der beim aktuellen Jahrgang wohl deutlich jenseits der 50€ liegt.
Beste Grüße
Gaston
Gaston
-
joern_ribu
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Re: Rotweine aus Franken
Ich pack' den mal hier rein, statt in den Wirsching-Faden:
Wirsching 2022er Iphöfer Spätburgunder
Hmmm... eigentlich bin ich ja durchaus ein Wirsching-Fan, aber mit dem hier werde ich nicht so richtig warm. Im Glas eine schöne rubinrote Robe, aber schon in der Nase zeigt er sich eher zurückhaltend. Auch am Gaumen lässt er mich etwas ratloszurück. Ist ja alles ganz nett, aber auch nicht wirklich mehr. Rund, gefällig, aber ohne Ecken und Kanten. Es fehlt Körper, obwohl genug Extrakt da zu sein scheint, aber das ist verschlossen. Es fehlt Säure, um ihn mehr als nur beliebig wirken zu lassen. Das ist absolut unfallfrei trinkbar, ein sauber ausgebauter Wein, das ist nicht das Problem. Mein Problem ist eher die Auswechselbarkeit. Der könnte einfach von überall her kommen. Kein Nachkaufreflex bei mir. 86 Punkte.
Wirsching 2022er Iphöfer Spätburgunder
Hmmm... eigentlich bin ich ja durchaus ein Wirsching-Fan, aber mit dem hier werde ich nicht so richtig warm. Im Glas eine schöne rubinrote Robe, aber schon in der Nase zeigt er sich eher zurückhaltend. Auch am Gaumen lässt er mich etwas ratloszurück. Ist ja alles ganz nett, aber auch nicht wirklich mehr. Rund, gefällig, aber ohne Ecken und Kanten. Es fehlt Körper, obwohl genug Extrakt da zu sein scheint, aber das ist verschlossen. Es fehlt Säure, um ihn mehr als nur beliebig wirken zu lassen. Das ist absolut unfallfrei trinkbar, ein sauber ausgebauter Wein, das ist nicht das Problem. Mein Problem ist eher die Auswechselbarkeit. Der könnte einfach von überall her kommen. Kein Nachkaufreflex bei mir. 86 Punkte.
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Salute - und immer einen guten Wein im Glas wünscht
Jörn
Salute - und immer einen guten Wein im Glas wünscht
Jörn
Re: Rotweine aus Franken
Aufgrund eines frenetisch euphorischen Posts von Hofschuster auf FB habe ich seinerzeit
6 Spätburgunder bei Josef Walter bestellt: 3 Gutsweine, 2 Ortsweine und einen Centgrafenberg Lagenwein.
An anderer Stelle hatte ich ja erwähnt, dass ich den Guts- und Ortswein als eine herbe Enttäuschung empfand.
Nun also der Centgrafenberg.
2020 Spätburgunder "J" Centgrafenberg, Weingut Josef Walter
13,5 vol. Für einen deutschen Spätburgunder überraschend dichtes Bordeaux-Rot. Feine, recht elegante Nase, eher dunkelfruchtig, dezente balsamische Noten, etwas Rauch und Tabak. Nicht schlecht. Am Gaumen dicht und konzentriert, hat Kraft und Saft, fruchtseitig am ehesten Sauerkirsche und Johannisbeere (keinerlei Erdbeer- oder Himbeernoten), viel Würze und gewisse Schärfe, Pfeffer, Piment, auch ein Hauch Bordeaux-Graphit, gute, recht stramme Säure, durchaus holzbetont, deutlich Tannin, gänzlich trockener Charakter, im längeren Abgang hallen würzigen Aromen nach. 89-90 P.
Nach den in meinen Augen völlig indiskutablen Guts- und Ortsweinen vermag dieser Centgrafenberg einigermassen versöhnen. Ein seriöser Rotwein, auch wenn ich eine andere Spätburgunder-Stilistik bevorzuge. Blind vorgesetzt hätte ich eher in Richtung burgenländischen Blaufränkisch oder gar Sangiovese getippt; insgesamt ist mir der Wein bei aller Qualität irgendwie zu gewollt mächtig - viel Holz, viel dunkle Würze, grosse Dichte. Aber sei es drum, kontextfrei ist das ein gut gemachter Rotwein.
Kommen wir zum Preis: 33 Euro habe ich dafür hingelegt, (Gutswein 10,-, Ortswein 17,-). Ich denke gerade an den Weingartschen 2023er Spätburgunder,
der gerade mal die Hälfte kostet, und den ich deutlicher feiner, charmanter, besser finde. Nachkauf 0 von 3 auf der Erich-Skala
6 Spätburgunder bei Josef Walter bestellt: 3 Gutsweine, 2 Ortsweine und einen Centgrafenberg Lagenwein.
An anderer Stelle hatte ich ja erwähnt, dass ich den Guts- und Ortswein als eine herbe Enttäuschung empfand.
Nun also der Centgrafenberg.
2020 Spätburgunder "J" Centgrafenberg, Weingut Josef Walter
13,5 vol. Für einen deutschen Spätburgunder überraschend dichtes Bordeaux-Rot. Feine, recht elegante Nase, eher dunkelfruchtig, dezente balsamische Noten, etwas Rauch und Tabak. Nicht schlecht. Am Gaumen dicht und konzentriert, hat Kraft und Saft, fruchtseitig am ehesten Sauerkirsche und Johannisbeere (keinerlei Erdbeer- oder Himbeernoten), viel Würze und gewisse Schärfe, Pfeffer, Piment, auch ein Hauch Bordeaux-Graphit, gute, recht stramme Säure, durchaus holzbetont, deutlich Tannin, gänzlich trockener Charakter, im längeren Abgang hallen würzigen Aromen nach. 89-90 P.
Nach den in meinen Augen völlig indiskutablen Guts- und Ortsweinen vermag dieser Centgrafenberg einigermassen versöhnen. Ein seriöser Rotwein, auch wenn ich eine andere Spätburgunder-Stilistik bevorzuge. Blind vorgesetzt hätte ich eher in Richtung burgenländischen Blaufränkisch oder gar Sangiovese getippt; insgesamt ist mir der Wein bei aller Qualität irgendwie zu gewollt mächtig - viel Holz, viel dunkle Würze, grosse Dichte. Aber sei es drum, kontextfrei ist das ein gut gemachter Rotwein.
Kommen wir zum Preis: 33 Euro habe ich dafür hingelegt, (Gutswein 10,-, Ortswein 17,-). Ich denke gerade an den Weingartschen 2023er Spätburgunder,
der gerade mal die Hälfte kostet, und den ich deutlicher feiner, charmanter, besser finde. Nachkauf 0 von 3 auf der Erich-Skala
Beste Grüße
Gaston
Gaston
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Bernd Schulz
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Re: Rotweine aus Franken
Gaston, da ich deinen und meinen Geschmack grundsätzlich als nicht so extrem unterschiedlich einschätze, würde mich jetzt doch mal interessieren, welchen Jahrgang des einfachen Spätburgunders (Gutswein) von Walter du indiskutabel fandest/findest. Ich hatte den 20er, und der kam mit zwar etwas rustikal, aber insgesamt durchaus anständig vor (86 Punkte). Einen noch einmal deutlich besseren, weil feineren, für seine Preisklasse erfreulich eleganten Eindruck machte auf mich der 2017er, den ich in der 10-Euro-Liga schon ziemlich weit oben gesehen habe (89 Punkte). Handelte es sich in deinem Fall um jüngere Jahrgänge?
Herzliche Grüße
Bernd
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Re: Rotweine aus Franken
...ich freue mich ja grundsätzlich, wenn jemand meine Skala nutzt, allerdings wäre ich aufgrund Deiner Beschreibung wohl beim "1er" gelandet, denn Du hast dem Walter'schen Centgrafenberg ja immerhin 89-90 Punkte zugestanden, was ja "ned nix" ist...
Vielleicht habe ich den "0er" in der nachfolgenden Urversion
0 : Macht mir keinen Spaß, bitte nicht nochmal
1 : Brauchbarer Stoff, gut zu trinken, aber kein Nachkauf
2 : Sehr guter Wein, den kaufe ich auch gerne nochmal
3 : Die Krönung, kaufe ich mir ggf. auch mehr als zweimal
wie sie hier in meinem Profil verewigt ist / war, etwas zu freundlich beschrieben, aber in dieser Kategorie fängt's bei mir schon langsam an, daß mir die schlimmen, grünen Emojis in den Sinn kommen.
Auf meinem Blögchen hab ich das dann schon vor einigen Jahren mal etwas anders formuliert:
0 : Macht mir keinerlei Spaß, brauche ich nicht nochmal
1 : Guter, vielleicht auch excellenter Wein, löst aber keinen Nachkaufreflex aus, ggf. einfach zu teuer
2 : Bemerkenswert bis außergewöhnlich guter Wein, Nachkauf vorstellbar
3 : Großartig in seiner Liga, kaufe ich möglicherweise auch öfters nach
aber versäumt, das auch hier nachzuziehen...
Insofern gut, daß ich so über diesen Umstand gestolpert bin, werde mein Profil mal anpassen!
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
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Re: Rotweine aus Franken
Hallo Bernd,Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Sa 31. Jan 2026, 00:06
Gaston, da ich deinen und meinen Geschmack grundsätzlich als nicht so extrem unterschiedlich einschätze, würde mich jetzt doch mal interessieren, welchen Jahrgang des einfachen Spätburgunders (Gutswein) von Walter du indiskutabel fandest/findest.
Es geht in beiden Fällen um den 2020er. Jetzt bin ich doch etwas verunsichert, ob ich den Weinen mit meiner Ablehnung nicht unrecht tue,
aber ich kann mich erinnern, dass ich mich über diesen Kauf seinerzeit richtig geärgert habe. Aber ich habe ja noch vom Guts- und Ortswein im Keller,
kommt also zur Wiedervorlage...
Beste Grüße
Gaston
Gaston
Re: Rotweine aus Franken
Hallo Erich,EThC hat geschrieben: ↑Sa 31. Jan 2026, 09:16...ich freue mich ja grundsätzlich, wenn jemand meine Skala nutzt, allerdings wäre ich aufgrund Deiner Beschreibung wohl beim "1er" gelandet, denn Du hast dem Walter'schen Centgrafenberg ja immerhin 89-90 Punkte zugestanden, was ja "ned nix" ist...
Vielleicht habe ich den "0er" in der nachfolgenden Urversion
0 : Macht mir keinen Spaß, bitte nicht nochmal
1 : Brauchbarer Stoff, gut zu trinken, aber kein Nachkauf
2 : Sehr guter Wein, den kaufe ich auch gerne nochmal
3 : Die Krönung, kaufe ich mir ggf. auch mehr als zweimal
wie sie hier in meinem Profil verewigt ist / war, etwas zu freundlich beschrieben, aber in dieser Kategorie fängt's bei mir schon langsam an, daß mir die schlimmen, grünen Emojis in den Sinn kommen.
Auf meinem Blögchen hab ich das dann schon vor einigen Jahren mal etwas anders formuliert:
0 : Macht mir keinerlei Spaß, brauche ich nicht nochmal
1 : Guter, vielleicht auch excellenter Wein, löst aber keinen Nachkaufreflex aus, ggf. einfach zu teuer
2 : Bemerkenswert bis außergewöhnlich guter Wein, Nachkauf vorstellbar
3 : Großartig in seiner Liga, kaufe ich möglicherweise auch öfters nach
aber versäumt, das auch hier nachzuziehen...![]()
Insofern gut, daß ich so über diesen Umstand gestolpert bin, werde mein Profil mal anpassen!
danke für diese ausführliche Erläuterung, und demgemäss wäre der Centgrafenberg tatsächlich eine 1 von 3.
Beste Grüße
Gaston
Gaston
Re: Rotweine aus Franken
Irgendwie hat mir das mit dem Walterschen Spätburgunder-Gutswein keine Ruhe gelassen.
War ich ungerecht? Hatte ich einen schlechten Tag? Oder eine schlechte Flasche?
Also nochmal:
2020 Walters Spätburgunder, Weingut Josef Walter
12,5 vol. Nicht ganz typische Spätburgunder-Nase, dunkle Frucht, Sauerkirsche, Anklänge an Rauch, Teer und Asphalt.
Am Gaumen gleiche Eindrücke, säurebetont, wirkt kräftig, gewisse Würzigkeit, präsentes, leicht grobes Tannin, das den Abgang
dominiert.
Ich erkenne den Wein in seinen Grundeigenschaften wieder, aber die erste Flasche war einfach zu asphaltig, zu teerig, zu gerbstofflastig.
Flaschenfehler ist ja eher unwahrscheinlich (Schraubverschluss), jedenfalls mochte ich das seinerzeit gar nicht. Diese Flasche ist ziviler, durchaus trinkbar, natürlich nicht "indiskutbael", aber doch sehr rustikal (mir zu rustikal) und grob gestrickt. Das, was ich an Spätburgunder mag, nämlich Feinheit und Eleganz, fehlt mir hier.
Fazit: Unfallfrei trinkbar, aber nicht meine Kragenweite. Mich stören vor allem diese Asphalt-Töne, die an verbranntes Gummi erinnern. Bernd gab 86 Punkte, ich wäre eher bei 84.
War ich ungerecht? Hatte ich einen schlechten Tag? Oder eine schlechte Flasche?
Also nochmal:
2020 Walters Spätburgunder, Weingut Josef Walter
12,5 vol. Nicht ganz typische Spätburgunder-Nase, dunkle Frucht, Sauerkirsche, Anklänge an Rauch, Teer und Asphalt.
Am Gaumen gleiche Eindrücke, säurebetont, wirkt kräftig, gewisse Würzigkeit, präsentes, leicht grobes Tannin, das den Abgang
dominiert.
Ich erkenne den Wein in seinen Grundeigenschaften wieder, aber die erste Flasche war einfach zu asphaltig, zu teerig, zu gerbstofflastig.
Flaschenfehler ist ja eher unwahrscheinlich (Schraubverschluss), jedenfalls mochte ich das seinerzeit gar nicht. Diese Flasche ist ziviler, durchaus trinkbar, natürlich nicht "indiskutbael", aber doch sehr rustikal (mir zu rustikal) und grob gestrickt. Das, was ich an Spätburgunder mag, nämlich Feinheit und Eleganz, fehlt mir hier.
Fazit: Unfallfrei trinkbar, aber nicht meine Kragenweite. Mich stören vor allem diese Asphalt-Töne, die an verbranntes Gummi erinnern. Bernd gab 86 Punkte, ich wäre eher bei 84.
Beste Grüße
Gaston
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