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Weindomäne - was steckt dahiner?

Was Sie schon immer über Wein wissen wollten, aber nie zu fragen wagten
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Charlotte

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Weindomäne - was steckt dahiner?

BeitragFr 18. Jun 2021, 17:31

Liebe Weinkennerinnen und Weinkenner,

ich weiß, dass es in Frankreich - besonders in den Regionen Burgund und Bordeaux - viele Weingüte als "Domaines" betitelt werden. In Deutschland gibt es diesen Begriff auch, er wird jedoch heutzutage kaum mehr verwendet. Hierzu sind mir aber direkt Fragen aufgekommen...

Und zwar, ob sich hinter den Begriffen Domän und Weingut das Gleiche verstecken oder, ob es hier Unterschiede gibt?
In der Qualität des Weines, in der Größe des Gutes oder anderen Bereichen?

Also letztendlich, ist was an der Weinbaudomäne besonders?
Und was steckt in diesem Begriff alles drin?


Vielleicht kennt sich da ja jemand aus und teilt sein Wissen!
Ich würd mich freuen!
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Dilbert

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Re: Weindomäne - was steckt dahiner?

BeitragMo 21. Jun 2021, 16:59

Hallo Charlotte,

der Begriff Domäne bedeutet im Deutschen (im Gegensatz zu Frankreich) "Teil des dem Staat gehörenden landwirtschaftlich genutzten Bodens". So sagt es zumindest Google recht prominent auf der ersten Seite der Suche. ;)

Weinbaudomänen sind also Betriebe, die unter staatlicher Regie stehen (z.B. staatl. Weinbaudomäne Oppenheim oder die ehemaligen staatl. Weinbaudomänen in Trier oder Niederhausen). Meistens auch mit einem daraus resultierenden Auftrag wie z.B. "Lehr - und Versuchsanstalt".

Näheres dazu auch hier: https://www.staatsweingueter.rlp.de/

Im privaten Bereich dürfte der Begriff eher weniger gebräuchlich sein und wenn dann eher in Anlehnung an die französische Bedeutung!

Hoffe, das hilft!

Gruß,
Jochen
„Eine Magnum-Flasche? Genau die richtige Größe für einen schönen Abend. Vorausgesetzt, man beginnt mit einem Champagner, man endet das Menu mit einem Sauternes, und man ist allein daheim…“
(Anthony Barton)

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